Veranstaltungsangebot für unsere Mitglieder
Wir hoffen, dass jede Alumna und jeder Alumnus einen interessanten Event findet, bei dem bestehende Kontakte gepflegt und neue geknüpft werden können. Auch nehmen wir sehr gerne Event-Vorschläge entgegen. Meldet euch bitte, wenn ihr einen interessanten Arbeitgeber oder ein eigenes Unternehmen habt, welches sich für eine Besichtigung eignet.
Bitte merkt euch die Daten vor und beachtet die Anmeldefristen.
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Besuch in der Notrufzentrale St. Gallen
St. Gallen - 23.04.2010
Am Freitag Abend nahm eine kleine Gruppe am interessanten ALUMNI HTW Chur Event „Besuch Notrufzentrale SG“ teil. Die Kantonale Notrufzentrale (KNZ) stellt–rund um die Uhr–die rasche und situationsangepasste Unterstützung für Hilfe-suchende der drei Blaulicht-
organisationen Polizei (117), Feuerwehr (118) und Sanität (144) sicher. Sämtliche Notrufe aus dem ganzen Kanton St. Gallen werden an dieser Zentrale entgegengenommen bzw. koordiniert.
Architektur
Die Notrufzentrale St. Gallen befindet sich in einem architektonischen Bijou. Angeschmiegt an die alte Stadtmauer setzt dieser Bau vom Architekten Santiago Calatrava mit seinem beweglichen Dach einen einmaligen Akzent. Santiago Calatrava studierte Architektur in seiner Heimat Spanien. 1981 promovierte Calatrava mit dem Thema „Zur Faltbarkeit von Fachwerken“ an der ETH Zürich bei Professor Kramel. 1980 eröffnete er in Zürich sein eigenes Büro, ein zweites folgte im Jahr 1989 in Paris sowie ein weiteres danach in Valencia. Aufgrund seiner ingenieurtechnischen Kenntnisse spezialisierte sich Calatrava auf die Konstruktion von Brücken, ist aber auch bekannt durch weitere spektakuläre, futuristische Bauwerke.
ELIS-Projekt
Am 9. Juni 2009 wurde die Installation der neuen Infrastruktur in der Kantonalen Notrufzentrale (KNZ) im Calatrava-Gebäude an der Moosbruggstrasse in Betrieb genommen. Der Projektleiter von ELIS, Daniel Frei, ursprünglich aus Chur, vom Kommandodienst der Kantonspolizei, informierte uns kompetent und zum Teil mit lustigen Anekdoten über das Projekt ELIS. Beim Projekt ELIS handelt es sich um das neue Einsatz-Leit- und Informationssystem der Kantons- und Stadtpolizei St. Gallen. Das bisherige IT-System war nach fast zehn Betriebs-jahren technisch veraltet. Dies wird klar, wenn man weiss, dass jedes IT-Gerät durchschnittlich alle zwei Jahre mit einer neuen Software aufdatiert werden soll. Kommt dazu, dass das alte System an seinen Kapazitätsgrenzen angelangt war.
ELIS wurde an zwei Standorten, nämlich bei der Stadt- und der Kantonspolizei SG in Betrieb genommen und ist somit ein duales System. Das erlaubt in einem Störungsfall, dass die eine Zentrale technisch die Aufgabe der anderen übernehmen kann. Dieses Know-how ist verbunden mit einer Systemverfügbarkeit von 99,9 Prozent. Das bedeutet, dass – rein statistisch gesehen – während neun Stunden im Jahr ein Detailausfall des Systems zu einer Umgehungslösung zwingt.
Kennzahlen
Die gesamten Kosten des ELIS belaufen sich auf total 15,96 Millionen Franken, von denen 11,9 Millionen Franken auf den Kanton entfallen, den Rest durch die Stadt abgedeckt ist. 1,3 Millionen fallen jährlich Betriebskosten an. In das in 9 Teilprojekte unterteilte, ehrgeizige ELIS-Projekt sind 150 Mitarbeitende involviert und inkl. Machbarkeitsstudie dauert das Projekt gesamt 10 Jahre. Im Sommer 2010 wird es definitiv abgeschlossen.
Arbeitsplätze
Die Arbeitsplätze sind optisch wie auch technisch mit den neusten Instrumenten ausgestattet und erleichtert den kompetenten Mitarbeitern in Schicht den anspruchsvollen Job zu bewältigen. Die Zahl 18‘000 m Verkabelung in der Notrufzentrale sagt schon einiges über die Technik sowie die Zahl 175‘000 Notrufe im Jahr über die Belastbarkeit der Mitarbeitenden aus!
Apéro
Wie die meisten ALUMNI HTW Chur Events wurde auch dieser mit einem italienisch angehauchten Apéro in einer gemütlichen Runde abgeschlossen. Alle waren begeistert von den Ausführungen vom Bündner Daniel Frei und verstreuten sich am späteren Abend in die verschiedensten Himmelsrichtungen nach Hause.
Alumni HTW Chur besichtigt NEAT Baustelle
Sedrun - 27.02.2010
Blauer Himmel, verschneite Berge und angenehme Temperaturen. Sedrun präsentierte sich an diesem Samstag klar von der Sonnenseite. Die 13 Alumni haben jedoch ganz andere Pläne als Wintersport oder Sonnenbaden auf einer der zahlreichen Terrassen entlang der Hauptstrasse. Es steht ein Besuch des Informationszentrums Alptransit Sedrun mit anschliessender Baustellenführung auf dem Programm. Unter kompetenter Führung wird in einem ersten Teil das Projekt NEAT vorgestellt. Nach einem informativen Kurzfilm sowie dem Mittagessen im naheliegenden Restaurant begeben sich die Teilnehmer in die Umkleideräume unweit des Tunneleingangs. Ausgerüstet mit Leuchtjacke, Helm und Schutzbrille geht’s dann im Besucher-Bauzug (TGV genannt) hinein in den Berg. Nach rund 3-4 minütiger Fahrt sind die 600 Meter bis zum Liftschacht zurückgelegt. Während die Frühschicht die Baustelle verlässt, informiert uns Herr Schmid vom Besucherzentrum über geologische und bautechnische Aspekte des Tunnelbaus. Der Schachtlift läuft praktisch ununterbrochen. Mit rund 18 Metern pro Sekunde wird das Aushubmaterial aus einer Tiefe von rund 800 Metern aus dem Gotthard Basistunnel hoch befördert, bevor es dann auf den Schachtwagen zum Ausgang befördert wird. Nach rund 30 Minuten im Tunnel geht’s dann auch für die Teilnehmer zurück ans Tageslicht.
Die Teilnehmer waren sich allesamt einig, dass die Veranstaltung sehr interessant und lehrreich war, und einen ausgezeichneten Einblick in die täglichen Herausforderungen des Tunnelbaus bot. Die Dimension der Baustelle, die Prozesse und Abläufe sowie die organisatorischen Aspekte beeindruckten sehr, so dass die geleistete Arbeit nun wohl von manch einem Teilnehmer ganz anders als vor der Besichtigung beurteilt werden wird...
HCD hautnah
Davos - 15.01.2010
Pünktlich und vollständig fanden wir uns an der kältesten Ecke der Vaillant Arena in Davos ein. Mit Handschuhen, warmen Jacken und Mützen bewaffnet machten wir uns bereit für einen frostig-spannenden Alumni-Anlass.
Nach der herzlichen Begrüssung durch Peter Baetschi, Geschäftsführer des HC Davos, und dem Einlass in den Eispalast wurde uns jedoch gleich wieder etwas wärmer. Die Vaillant Arena scheint wirklich die wärmste Eishalle zu sein.
Aus einer vielleicht etwas seltsamen Idee und einer gefalteten Serviette als Modell entstand die heutige Vaillant Arena, die in der Tat einem Eispalast gleicht - wie sie liebevoll genannt wird.
Unter der „Schönheit“ leiden einzig die Fan-Ecken, die aufgrund der Konstruktion relativ klein ausgefallen sind. Weder der HCD noch die treuen Fans lassen sich davon entmutigen. So weiss man dieses Manko mit anderen Vorzügen wie zum Beispiel einem bemerkenswerten Merchandising Konzept (à la Tchibo, perfekt für einkaufswillige Frauen ;o)) und optimaler Zuschauerbetreuung (Online-Ticketing, Medienwürfel mit Zeitlupen Wiederholungen etc.) auszugleichen. Beeindruckt waren wir auch von der speziell fürs Gast-Publikum beschrifteten Bar Theke für die Pausenverpflegung. Auch ist der HCD vermutlich das einzige Team, welches bei Auswärtsspielen mehr Fans in die Arenen lockt als „zu Hause“. So sind die HCD Fans überall in der Schweiz verteilt und pilgern nach Bern, Zürich und Zug um ihre Mannschaft mit einem kräftigen „H-C-D-e!“ anzufeuern.
Nach einer ca. 1-stündigen Führung durchs Stadion und interessanten Erzählungen von Herrn Baetschi, der wirklich mit Herz und Seele für den HC Davos tätig ist, durften wir einen feinen z’Nacht geniessen.
Gestärkt haben wir dann vom Restaurant NORDside auf die Zuschauerränge gewechselt und das Spiel des HC Davos gegen die Gäste aus Genf-Servette genossen.
Der Ausgang der Partie war leider nicht zu Gunsten der Landwassertaler. Unser Alumni-Abend hingegen war gesamthaft nichts desto trotz sehr spannend und erfreulich, wie auch die Teilnehmerzahl. :o)
Herzlichen Dank nochmals an Peter Baetschi für die super Gastfreundschaft und an die Teilnehmer fürs Interesse!
Bis zum nächsten Mal…












































