Diplomarbeiten 2007
Zuverlässigkeit von RFID-Systemen
Diplomanden: Mijodrag Miljanovic, Patric Rupp
Referent: Prof. Reto Bonderer
Korreferent: Urban Battaglia
Auftraggeber: HTW Chur
Kurzzusammenfassung:
RFID-Systeme werden in der Logistik, bei Zahl- und Zutrittssystemen, Diebstahlsicherung (EAS-Systeme), im öffentlichen Verkehr usw., eingesetzt. Beim Aspekt der Zuverlässigkeit von RFID-Systemen wird häufig der Datenschutz betrachtet. Die gegenseitige Beeinflussung von verschiedenen Systemen oder die Zerstörung von Tags durch äussere Einflüsse wurden hingegen noch kaum untersucht.
Im Rahmen der vorliegenden Diplomarbeit wurde nach den möglichen Ursachen der elektrischen Zerstörung von RFID-Systemen gesucht. Speziell interessieren Anlagen, welche mit starken und hochfrequenten Feldern arbeiten. Deshalb wurden mit verschiedenen Methoden im Felde Messungen vorgenommen. Damit ein kausaler Zusammenhang gefunden werden kann, wurden auch Testkarten diesen Feldern unterschiedlich lange ausgesetzt und danach auf Ihre Funktion hin geprüft. Die gesammelten Daten werden anschliessend ausgewertet, diskutiert und zusammengefasst.
Positionsbestimmung auf dem Mobiltelefon mittels GSM-Daten
Diplomanden: Edgar Jordi, Rafael Pfister
Referent: Martin Studer, Dipl. Inf.-Ing. ETH
Korreferent: Mario Beer, Dipl.Telecom Ing. FH
Auftraggeber: HTW Chur, IKT
Kurzzusammenfassung:
Da heutzutage beinahe jedermann mit einem Mobiltelefon ausgestattet ist, liegt es nahe dieses auch zur Bestimmung der eigenen Position zu verwenden. In dieser Diplomarbeit werden zunächst die Grundlagen für eine Implementation eines Positionsbestimmungssystems in
GSM erarbeitet. Ein zweiter Teil befasst sich mit der Entwicklung und Implementierung einer Demo-Applikation zur Positionsbestimmung im GSM.
Der Diplomarbeitsbericht wurde in Teilbereiche aufgeteilt. Ein Theorieteil behandelt Methoden zur Positionsbestimmung und vorhandene Störeinflüsse im GSM. Im folgenden Abschnitt, dem «proof-of-concept», wurde eine Java-Applikation zur Positionsbestimmung im GSM unter
Verwendung des «GSM-Fingerprinting» Verfahrens entwickelt. Zuletzt wurden die von der Demo-Applikation erhaltenen Resultate, Testmessungen und entstandene Probleme ausgewertet und dokumentiert.
graubuendenTV.com – Machbarkeitsstudien und Realisierung ausgewählter Komponenten
Diplomanden: Flavio Bolfing, Beat Keller, Marco Küng
Referent: Prof.Dr. Bruno Studer
Korreferent: Lukas Joos
Auftraggeber: Südostschweiz NewMedia AG,Tele Südostschweiz, Chur
Kurzzusammenfassung:
Mit graubuendenTV.com entsteht eine Multimedia-Plattform für Graubünden. Kernstück dieser Plattform ist ein Videosystem, in welchem die Tourismusdestinationen, die RhB und andere Unternehmen von Graubünden ihre Videos im Internet zeigen können. Die Videos werden mit multimedialen Inhalten wie interessanten Angeboten, aktuellen Informationen oder Werbung versehen. Die Arbeit befasst sich mit ausgewählten Komponenten dieses Gesamtprojektes.
Nebst einigen ausführlichen Machbarkeitsstudien zu Technologiestandards (MPEG-4, MPEG-7) und Detailabklärungen zum Adobe Flash Media Server wurde eine Reihe ausgewählter Komponenten realisiert. Hierbei handelt es sich z. B. um das Anbieten der Videos (mittels Streaming-Technologie), das Hinzufügen und Verlinken der multimedialen Inhalte (mittels Flash) sowie einer Webmaske (mittels signiertem Java-Applet) für das interne Laden von Videos auf den Streaming Server.
CATV-IPTV-Server System
Diplomanden: Simon Gander, Alessandro Iaconi
Referent: Prof.Dr. Rolf Hofstetter
Korreferent: Thomas Schnider, Dipl.Telecom-Ing. FH
Auftraggeber: HTW Chur, IKT
Kurzzusammenfassung:
IPTV ist ein Verfahren zur Übertragung von Fernseh- bzw. und Video-Signalen über ein digitales Datennetz. Die Aufgabe der Arbeit bestand
darin, einen Server zu bauen, der in der Lage ist, analoge TV-Signale vom Kabelnetz zu empfangen und in IPTV umzuwandeln, wobei die
die Senderwahl über ein Webinterface fernsteuerbar ist.
Es ist ein Linux-PC mit handelsüblichen TV-Karten und dem VLC Media Player ausgerüstet worden. Das Webinterface wurde mit PHP programmiert
und läuft auf dem Web-Server Apache. Die Daten der Sender sind in einer MySQL-Datenbank gespeichert, die ebenfalls über das Webinterface
bearbeitet werden kann.
Web applications for server management
Graduates: Sandro Bernet, Curdin Pitsch
Advisor: Merens Decasper
Co-Advisor: Thomas Schnider
Principal: Exigo AG, Chur
Kurzzusammenfassung:
The company exigo runs a housing-centre with customer's servers. A wide range of different web applications to supervise and manage servers are at their disposal. Our objective is to unite these web applications into one. The new application is accessible via the internet page exigo.ch for each user group (super users, administrators, partners and customers) on the appropriate access level in the adapted view. The condition that the views can be adapted not only for customers but also for single users individually, implies a dynamically built up solution.
Administrators have the possibility to complement or to dequeue single menu dots or even whole menu structures. The new application is embedded in a development framework of the company exigo. By this framework a user has no longer to login into every single management tool, a successful login on the home page suffices.
Motorenprüfstand zur Bestimmung der Energieeffizienz von elektrischen Maschinen
Diplomanden: Remo Brunner, Remo Mugwyler
Referent: Prof. Max Schalcher
Korreferent: Prof. Günter Nagel
Auftraggeber: Starkstromlabor HTW Chur
Kurzzusammenfassung:
Es sind weltweit Bestrebungen im Gange die Energieeffizienz von elektrischen Antrieben zu verbessern. In diesem Zusammenhang besteht ein grosses Bedürfnis, die messtechnischen Voraussetzungen zu schaffen für deren technisch korrekte Bestimmung. Mit dem in der vorliegenden Arbeit entwickelten Prüfstand lässt sich die Energieeffizienz von Motoren bis zu einem Drehmoment von 50 Nm prüfen. Die Prüfung erfolgt, indem der Prüfling mit einem Bremsmotor belastet wird. Dabei werden die elektrische Leistung des Prüflings sowie die Drehzahl und das zugehörige Moment gemessen. Daraus lässt sich die Effizienz bzw. der Wirkungsgrad bestimmen. Im Weiteren kann die Drehmoment-Drehzahlkennlinie eines Motors aufgenommen werden. Die Daten können an den Messgeräten abgelesen oder aber direkt auf dem PC mit Hilfe von MS Excel grafisch dargestellt und zu einem Messprotokoll verarbeitet werden.
Der Motorenprüfstand eignet sich sehr gut sowohl für die Messung der Energieeffizienz als auch für den Unterricht zur Veranschaulichung der Theorie über elektrische Maschinen.
Open Source Housing Server
Diplomanden: Pirmin Janka, Philip Schädler
Referent: Merens Decasper
Korreferent: Thomas Schnider
Auftraggeber: Exigo AG, Chur
Kurzzusammenfassung:
Im ersten Teil dieser Diplomarbeit wird ein kommerzieller Housing Server untersucht und anhand einer Liste von Anforderungen analysiert. Diese Anforderungen werden nach verschiedenen Prioritäten klassifiziert und in einer Anforderungsanalyse, welche die einzelnen Anforderungen im Detail beschreibt, dokumentiert. Wichtige Anforderungen für einen Housing Server sind z.B. Hardware Überwachung, automatische Updates und Backups sowie auch eine Benachrichtigung bei Problemen. Anhand dieser Anforderungen wird das kommerzielle
Referenzsystem aufgebaut.
Im zweiten Teil der Diplomarbeit wird eine Evaluation durchgeführt um das am besten geeignete Open Source System zu finden. Dieses System wird wiederum anhand der Anforderungsanalyse aus dem ersten Teil konfiguriert und sollte nach Möglichkeit die gleiche Funktionalität wie das Referenzsystem bieten oder dieses sogar übertreffen. Zudem werden dort, wo es Sinn macht, auch verschiedene Tools miteinander verglichen, um zu sehen womit die besten Resultate erzielt werden können.
Machbarkeitsstudie für erneuerbare Energien in der Region Imboden
Diplomanden: Beat Frischknecht, Josef Kuster, Daniel Mattle
Referent: Prof.Dr. Bruno Bachmann
Korreferent: Theo Joos, EW Tamins
Auftraggeber: EW Tamins
Kurzzusammenfassung:
Das EW Tamins beliefert in den Gemeinden Felsberg, Domat/Ems, Tamins, Bonaduz, Rhäzüns die Haushalte mit elektrischer Energie. Allerdings produzierte das EW bis heute, mit Ausnahme einigen Solarzellen entlang der A13, diesen Strom nicht selber. Mit dem Fortschreiten der Liberalisierung des Strommarktes möchte das EW Tamins nun vermehrt in die Stromproduktion einsteigen.
Da für kleine Produzenten vor allem erneuerbare Energien interessant sind, wurde das Hauptaugenmerk auf dieses Gebiet gelegt. Ziel dieser Arbeit ist es, eine umfassende Wirtschaftlichkeitsstudie zum Thema erneuerbare Energien im Einzugsgebiet des EW Tamins zu erstellen. Es gilt jedoch zu beachten, dass die Investitionsmöglichkeiten des Auftraggebers beschränkt sind, weshalb auf grössere Kraftwerkearten wie Stauseen und Flusskraftwerke verzichtet wird. Dadurch kristallisieren sich drei Themengebiete heraus: nämlich die Stromgewinnung aus der Trinkwasserversorgung, Biomasse und aus Windkraft.
GUI-Lösung mittels FPGA basierendem Soft IP-Core
Diplomanden: Matthias Wirth
Referent: Martin Studer
Korreferent: Armin Ackermann, Stäubli AG
Auftraggeber: Stäubli AG
Kurzzusammenfassung:
Ein einfaches, in die Jahre gekommenes MMI (Man Maschine Interface) mit Charakter Display soll durch ein modernes GUI (Graphical User Interface) ersetzt werden. Dabei muss beachtet werden, dass in der Textilindustrie die Produktlebenszyklen mit ca. 15 Jahren sehr lang sind. Eine neue GUI Lösung trägt diesem Umstand Rechnung. Die Absatzmärkte der Textilmaschinen haben sich stark in Richtung Asien verlagert. Daraus resultiert ein weiterer wichtiger, bis zum heutigen Zeitpunkt ungelöster Aspekt: Die Unterstützung von asiatischen Schriftzeichen auf Systemen ohne embedded PC. Im Rahmen der Diplomarbeit wird ein Funktionsmuster auf Basis einer käuflichen Core mit einem Altera FPGA aufgebaut. Dazu wird ein einfaches GUI entwickelt. Echtzeitverhalten und Optimierungspotenzial des Systems werden untersucht und aufgezeigt. Zusätzlich wird dokumentiert, wie asiatische Schriftzeichen implementiert werden können.
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Zuletzt geändert: 08.01.08, MSt
