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Tourismus Trend Forum 2011

Tourismus geht zum Wasser

 

Wasser stellt eine Quelle für eine breite touristische Wertschöpfung dar. Das zeigte das Tourismus Trendforum am Mittwoch 7. Dezember 2011 an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Chur. Die rund 150 Teilnehmer erfuhren auch, dass die Gäste mit Graubünden auf hohem Niveau zufrieden sind.  

 

Die "Wolke" an der Expo02 in Yverdon oder der Springbrunnen auf dem Bundesplatz sind zwei Beispiele für das Erlebnispotenzial von Wasser. Der Erlebnisplaner Roberto Di Valentino zeigte am Tourismus Trend Forum aber noch weitere Inszenierungsmöglichkeiten auf. Er demonstrierte beispielsweise an einer Projektstudie  für das niederösterreichische Laa, wie dessen Wasserschloss mit Wasserinstallation auch im Gebäude ausgebaut werden könnte, oder wie man im salzburgischen Dorf Gastein ein Speichersee auch im Sommer zum Touristenziel machen könnte.

 

Hauptinformationsquelle: Internet

Auch das Thema Wasser hatten HTW-Forscher bei ihrer Medienanalyse von rund 40 verschiedenen Titeln im Fokus. Die Auswertung ergab, dass dabei in den Medien häufig Luxus-, Familien- oder Romantikangebote thematisiert wurden. Am meisten angesprochen wurden jüngere Singles und Paare beziehungsweise erlebnisorientierte Personen. Zeigte bereits die Medienanalyse, dass die Bedeutung des Internets als Informationsquelle und Buchungskanal steigt, bestätigte auch die grosse Gästebefragung des Instituts für Tourismus- und Freizeitforschung (ITF) der HTW Chur im letzten Jahr bei rund 5000 Touristen in Graubünden diesen Trend. Eine wichtige Referenz sind für die Bündner Gäste aber auch noch die Verwandten und Bekannten, alle andere Quellen spielen lediglich Nebenrollen.

 

Erholung und Entspannung im Sommer und Winter

Die Befragung ergab allgemein, dass im Sommer wie im Winter die Gesamtzufriedenheit mit der Destination Graubünden auf hohem Niveau sehr gut ausfällt. Als besonders zufriedenstellen stuften die Befragen die Infrastruktur des Urlaubsorts ein. Die Hauptmotive für den Urlaub der Sommergäste in Graubünden sind das Wandern, das Erholen und Entspannen, der Naturgenuss und das Berg- und Gipfelerlebnis. Im Winter wird neben dem Schneesport vor allem die Erholung und Entspannung, der Naturgenuss und die Geselligkeit gesucht. In der aktuellen Befragung ist im Sommer die Tendenz zu längeren Aufenthalten weiter feststellbar, im Winter neigt der Gast zu einer kürzeren Aufenthaltsdauer, was nicht zuletzt auf die unterschiedlichen Gästesegmente zurückzuführen ist.

 

Das Tourismus Trend Forum fand dieses Jahr zum vierten Mal statt. Es wird vom Institut für Tourismus- und Freizeitforschung der HTW Chur organisiert. Neben den eigenen Beiträgen und dem Beitrag von Roberto Di Valentino gab es auch Vorträge externer Referenten, namentlich von Vertretern vom Amt für Wirtschaft und Tourismus Graubünden.

 

 

Weitere Infos: www.htwchur.ch/itf

 

 

Weitere Auskünfte:

 

Markus Schuckert

Leiter a.i. Fachbereich Tourismus

Tel.+41 (0) 81 286 39 21

markus.schuckert(at)htwchur.ch

Kontakt

Meier Christoph, dipl. anthropol.
Projektleiter
Telefon: +41 (0)81 286 24 04
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