Institut für Bau und Gestaltung
Das Institut für Bau und Gestaltung IBG ist auf anwendungsorientierte Forschung und Dienstleistungen spezialisiert und zählt 12 Mitarbeiter. Kompetenzfelder sind Bauvorhaben im Tourismus-Bereich (Vision, Konzeption und Ausführung), Projekte zur Werterhaltung und Wertsteigerung von gebauten Kulturgütern, Untersuchungen an Baustoffen sowie die Entwicklung von Architektur- und Ingenieurbaumodellen.
Im IBG wird in drei Kompetenzfeldern angewandte Forschung und Entwicklung betrieben:
Touristische Bauten
Das Institut für Bau und Gestaltung IBG fördert und pflegt Bauwerke und Baukunst zur Erhöhung der touristischen Attraktivität. Dabei steht die Konzeption und Ausführung (neuer) touristischer Bauten im Vordergrund. Dies umfasst die Gesamtkonzeption von Hotelbauten, die Konzeption von Infrastruktur- oder Erschliessungsbauten (z.B. Seilbahnen oder Skiliftstationen), die Gestaltung von Freiräumen, die Organisation und Durchführung von (baulichen) Wettbewerben im Tourismus, in der Event-Architektur oder der Innenarchitektur.
Kulturgut, Siedlungsentwicklung
Zum Aufgabengebiet des IBG gehören die Beratung und das Erstellen von Projektstudien. An daraus resultierenden Forschungsaufgaben im Zusammenhang mit Werterhaltung, Wertsteigerung und Innovation arbeitet das IBG ebenfalls. Das Interesse gilt nicht nur Einzelbauten, Siedlungen, Dorf- oder Stadtstrukturen, sondern auch Infrastrukturbauten, Erschliessungen, Lawinenverbauungen und Gefahrenkataster.
Das Potential einer zukunftsorientierten Ortsplanrevision beispielsweise baut auf dem Erkennen des eigenen Kulturgutes auf. Daraus lassen sich städtebauliche Visionen ableiten und die Identität eines Ortes in einem globalisierten Umfeld stärken.
>Link Kompetenzbereich Ortsbildplanung
Naturgefahren- Schutzbauwerke
Das Institut entwickelt neue Strategien und Systeme mit dem Ziel, den Schutz vor Naturgefahren zu verbessern. Dazu gehören unter anderem Anleitungen zur Kontrolle von Schutzbauwerken und die Durchführung von Messungen an den Schutzbauwerken unter dynamischer Beanspruchung. Auf der Grundlage von Messungen und Bewertungen der bisher durchgeführten Massnahmen werden Ansätze für bau- und forst-technische Massnahmen weiter- und neuentwickelt.

