HTW Chur

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Bachelorarbeiten 2010

Die berufsbegleitenden Studierenden des Studienjahres 2006 sowie die Vollzeit-Studierenden des Studienjahres 2007 arbeiteten bis am 20. August 2010 an ihrer Bachelor-Arbeit. Folgende Themen wurden bearbeitet:

 


 

Optische Synchronisation von Sensoren

 

Diplomand

:

 Walther Christopher

Referent

:

 Peter Kühne

Korreferent

:

 Dipl.Ing. Carl Meinherz

Auftraggeber

:

 CEDES Safety & Automation AG

 

Damit man die Vorteile der bestehenden CEDES Safety & Automation AG Produkte kombinieren kann, ist es nötig eine optische Synchronisation zu entwickeln, welche es dem Empfänger erlaubt sich auch bei grösseren Unterbrüchen des Schutzfeldes zu synchronisieren.

Möchte man, die bestehenden Produkte optimieren, dann stösst man schnell an die Grenzen der Realisierbarkeit. Änderungen an der Hardware sind nicht zu vermeiden. Damit man möglichst alle funktionalen Wünsche der Kunden erfüllen kann, ist eine grössere Neuentwicklung kaum zu umgehen. Bei der Realisierung würde eine kundenspezifische ASIC-Entwicklung helfen, die Anforderungen zu erfüllen. Bei der Einarbeitung der ASIC-Thematik stellte sich heraus, dass beispielsweise der bekannte Interbus-S nahezu alle Anforderungen erfüllt.

Die Synchronisationsarten, welche mit jeweils mit einem Strahlenpaar funktionieren, konnten nicht überzeugen. Deshalb wurden neue Wege gefunden. Der Schlüssel für eine stabil funktionierende Synchronisation ist, die Synchronisationskennung auf möglichst vielen Empfängern zu erkennen. Mit diesem Verfahren sind auch Funktionen wie "Blanking" oder "Muting" durchaus möglich.

 

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Energieeffizientes, selbstorganisierendes Netzwerk für Datenmonitoring

 

Diplomand

:

 Silvan Weber

Referent

:

 Dr. Ulrich Hauser-Ehninger

Korreferent

:

 Prof. Rolf Hofstetter

Auftraggeber

:

 Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien, HTW Chur

 

In Elektro-Umspannwerken werden heute regelmässig Feldmessungen für die Über-wachung von Werten von Strom und Spannung gemacht. Dafür müssen lange Strom-kabel verlegt werden, was arbeitsintensiv, aber aufgrund von Spannungsübertragungen oder Stolpern auch gefährlich sein kann.

Ziel dieser Arbeit ist, die kabelgebundenen Messungen mit in einem Netzwerk organi-sierten Funkmodulen für Sensoren zu ersetzen. Nach einer genauen Evaluation von möglichst geeigneten Funktechnologien und da-zugehörenden Produkten mit dem Fo-kus auf die Energieeffizienz und Selbstorganisation des Netzes ist das Produkt ausge-wählt worden, welches die Anforderungen am besten erfüllt.

Mit dem gewählten Produkt sind Tests für die Energieeffizienz und Selbstorganisation in diversen Messszenarien geplant, durchgeführt und danach ausgewertet worden.

Als Resultat der Bachelorarbeit liegt ein sauber dokumentiertes und getestetes draht-loses Sensornetz als Prototyp vor.

 

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Mobile Services in Public Transport

 

Diplomand

:

 Martin Lang

Referent

:

 Toni Venzin

Korreferent

:

 Domenico Genco, GF ONAX IT Solutions

Auftraggeber

:

 ONAX IT Solutions

 

Die Stadtbus Chur AG ist als Dienstleister im öffentlichen Transportsektor tätigt und betreibt den «Bus vu Chur» und den «Engadin Bus». Die Hauptaufgabe eines Dienstleisters im öffentlichen Verkehr ist die zuverlässige Erbringung des Personentransports. Das Kundenerlebnis wird dabei stark geprägt von der Art und Weise wie sich der Reisende über Abfahrtszeiten und Haltestellen informieren kann.

Der technische Fortschritt auf dem Netzwerk- und Mobiltelefonsektor ermöglicht diesbezüglich völlig neuartige Lösungen wie GPS-Navigation und real-time Fahrplaninformationen. Dabei tauchen folgende Fragen auf: Wie sieht die Nachfrage aus? Welche Dienstleistungen können angeboten werden? Was kosten die Entwicklung und der Unterhalt für solche Dienste? Wie können zukünftige Technologieentwicklungen ins System aufgenommen werden? Wie kann der Dienst Menschen mit besonderen Bedürfnissen zugänglich gemacht werden?

Im Rahmen dieser Bachelorarbeit werden diese Fragen beantwortet und es wird anhand eines lauffähigen Prototyps gezeigt, wie eine solche Lösung für die Stadtbus Chur AG aussehen und sich anfühlen könnte.

 

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NewTLS - Optimierung eines bestehenden Reflexions-Lichttasters in Bezug auf Kosten und Baugrösse

 

Diplomand

:

 Marcel Dort, Mario Meli

Referent

:

 Peter Kühne

Korreferent

:

 Christian Signer, CEDES AG

Auftraggeber

:

 CEDES AG

 

Die Firma CEDES AG hat seit über 12 Jahren einen Reflexions-Lichttaster (TLS) im Portfolio, welcher hauptsächlich als Präsenzdetektor oder Tür- und Toröffner in grossen Stückzahlen eingesetzt wird. Um am Markt weiterhin mitmischen zu können war eine Neuentwicklung unumgänglich.
In dieser Diplomarbeit ist es durch ein fast komplett neues Konzept gelungen, einen Sensor zu entwickeln welcher die wichtigsten Anforderungen der CEDES bei weitem übertrifft. Durch ein ausgeklügeltes Hardwaredesign konnte nicht nur die gewünschte kompakte Bauform realisiert werden, sondern auch die geforderten Materialkosten liegen 20 % unter Budget. Weiter konnte der Energieverbrauch auf ein Minimum reduziert werden, was dem Sensor neben dem tiefen Preis zu grossen Marktvorteilen verhilft.

 

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Radiowunschkonzert über mobile Endgeräte

 

Diplomand

:

 Roman Aebischer, Reto Castellazzi

Referent

:

 Prof. Martin Studer

Korreferent

:

 Fredrik Gundelsweiler

Auftraggeber

:

 Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien, HTW Chur

  

Die HTW Chur arbeitet im Rahmen von Forschungs- und Studierendenprojekten zu-sammen mit SMHR (SwissMountainHolidayRadio) an der Vision des interaktiven Ra-dios der Zukunft.
Ziel dieser Bachelorarbeit war die Entwicklung einer Software für mobile Endgeräte, welche die Bedürfnisse von SMHR deckt. Die Applikation wurde für das Betriebssys-tem Android in der Version 2.1 entwickelt. Sie bietet die Möglichkeit zum Senden und Empfangen von Grüssen, zum Absetzen von Musikwünschen und Hören des Radio-Webstreams.
Jeder Gruss kann einen Text, eine Audiodatei mit einem aufgenommenen Gruss sowie ein Bild enthalten. Beim Erfassen eines Musikwunsches hat der Hörer die Möglichkeit, einen Titel von der Radiodatenbank auszuwählen oder eine eigene Musikdatei hoch zu laden. Falls er dies tut, muss die Datei jedoch vor dem Abspielen durch einen Moderator geprüft werden.
 

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T-Systems NextGeneration ClientSolutions

 

Diplomand

:

 Fabio Cortesi

Referent

:

 Prof. Bruno Wenk

Korreferent

:

 Prof. Martin Studer

Auftraggeber

:

 T-Systems Schweiz AG

 

Windows7 – das Arbeitsplatzbetriebssystem der nahen Zukunft. Nebst dem neuen Betriebssystem dreht sich alles um die Applikationslandschaft: Wie stellt man sicher, dass alle Anwendungen noch funktionieren? Wie installiert man die Anwendungen auf die Clients/Server? Mit welchen Herausforderungen muss man in der Software-Paketierung unter Windows7 / Windows2008R2 rechnen? Wie muss die Infrastruktur aufgebaut werden?
All diese und noch viele andere Fragen werden in dieser Arbeit beantwortet bzw. mögliche Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Dabei handelt es sich um Lösungen, die produktiv in der T-Systems Schweiz AG bzw. T-Systems International GmbH mittels dieser Arbeit umgesetzt wurden. Sämtliche Lösungen sind für mittlere oder grössere Unternehmungen gedacht und liegen dem zentral verwalteten Aspekt zu Grunde.
Als Blick in die Zukunft geht der Autor dem Modewort „Virtualisierung“ nach und zeigt Trends und Lösungsmöglichkeiten zur Desktop- und Anwendungsvirtualisierung auf.

 

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VeloCHURier - Kurierdienst in Chur und Umgebung

 

Diplomand

:

 Philipp Schlegel

Referent

:

 Toni Venzin

Korreferent

:

 Edi Rölli, GF Pro Velo Graubünden

Auftraggeber

:

 Pro Velo Graubünden

 

In grösseren Schweizer Städten gibt es heute Velokuriere, die erfolgreich ihrer Arbeit nachgehen. Sie liefern verschiedenste Güter wie Briefe, Dokumente, Pakete, medizinische Proben oder Ersatzteile direkt vom Absender zum Empfänger. Durch den Einsatz von Fahrrädern sind diese Kurierdienste sehr ökologisch aber trotzdem schnell und preiswert. Die Ablaufprozesse bestehender Velokuriere und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Inbetriebnahme und Führung des Kurier-dienstes VeloCHURier in Chur und Umgebung, werden in dieser Bachelorarbeit analysiert und aufgezeigt.

 

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VulnWatcher v3 - A Qualitative Vulnerability Analysis and Management Tool

 

Diplomand

:

 Paulo Morais Santos

Referent

:

 Prof. Martin Studer

Korreferent

:

 Dr. Ulrich Hauser-Ehninger

Auftraggeber

:

 ASTALAVISTA IT Engineering GmbH

 

VulnWatcher ist eine Lösung, welche das Prüfen, Erkennen und Beheben von Schwachstellen in einem Prozess abbildet. Dabei werden Hosts über ihre IP-Adresse oder ihrem FQDN auf Schwachstellen untersucht. Der Prozess beinhaltet als Haupt-punkte das Erkennen von Schwachstellen, deren Einstufung nach Risiko, E-Mail- und/oder SMS-Benachrichtigung bei Überschreitung von bestimmten Schwellwerten, Erstellen von Tickets, Verifizierung der Behebung und die Darstellung in einem über-sichtlichen Bericht.

Mit VulnWatcher können Schwachstellen frühzeitig erkannt werden. So können Mass-nahmen schnell und effizient eingeleitet werden. Durch die Abbildung als Prozess wird die Qualität der IT-Sicherheit erhöht und die Kosten langfristig gesenkt.

VulnWatcher v3 ist eine komplett überarbeitete und moderne Version der bereits be-stehenden Dienstleistung. Sie baut auf den neusten Internet-Technologien auf, um den Usern die bestmögliche Benutzerfreundlichkeit zu bieten. Ein objektorientierter Aufbau vereinfacht das Erweitern durch zukünftige Module.

 

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Energiegewinnung aus der Umgebung auf Umspannwerke

 

Diplomand

:

 Urs Erhard, Renato Hirsiger

Referent

:

 Dr. Ulrich Hauser-Ehninger

Korreferent

:

 Toni Venzin

Auftraggeber

:

 Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien, HTW Chur

 

Sensoren zur Isolatorenüberwachung auf Umspannwerken sollen autark betrieben werden können. Diese Bachelorarbeit dient als Machbarkeitsstudie für die Idee, Energie, aus dem Erdleiterstrom von Transformatoren, Trennern und Leistungsschaltern auf Umspannwerken, zu gewinnen. In einem ersten Schritt wurden verschiedene Spulenformen und Entwicklungsansätze geprüft und getestet. Anhand von Messungen und Simulationen konnte der Transformatoransatz als beste Lösung evaluiert werden.

Im zweiten Teil der Arbeit wurden auf einem Umspannwerk die tatsächlichen Ströme in Erdleitern gemessen. Damit konnten genauere Aussagen zur Machbarkeit getätigt werden. Zum Schluss wurde noch ein Energy Management System entwickelt. Dieses dient als Prototyp einer möglichen Realisierungsvariante der autarken Energieversorgung. Bei den abschliessenden Tests konnten verheissungsvolle Ergebnisse erzielt werden.

 

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RIMO – Remote Infrastructure Monitoring and Operation

 

Diplomand

:

 Ronny Weber

Referent

:

 Prof. Jean-Marie Zogg

Korreferent

:

 Beat Stucki, ENKOM Inventis AG

Auftraggeber

:

 ENKOM Inventis AG, Gümligen

 

Viele Liegenschaftsverwaltungen stehen häufig vor der Aufgabe, leer stehende Ge-bäude in regelmässigen Abständen zu überprüfen. Es besteht konkret das Bedürfnis einer Organisation, welche für die leer stehenden Zivilschutzanlagen zuständig ist, die Kosten für solche monatlichen Kontrollgänge mit einer Fernüberwachung zu reduzieren.
Mit dieser Bachelorarbeit wurde ein Projekt ausgearbeitet für die Umsetzung einer sol-chen Fernüberwachung. Für die Aufnahme und Aufwertung der einzelnen Sensoren wurde eine kleine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) eingesetzt. Die Zustände der einzelnen Sensoren wurden auf dem integrierten Webserver der Steuerung mittels eines Java-Applets visualisiert. Diese Applets dienten als Grundlage für die zentrale Überwachung. Dadurch ist es möglich via Internet den Status der Liegenschaften jederzeit zu überprüfen. Weiter wird beim Auftreten einer Störung der Verantwortliche via SMS und/oder E-Mail alarmiert.

 

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