Diplomarbeiten 2005


 

Neue Serverüberwachung für exigo

 

Diplomanden: Andreas Ziltener, Michael Kunz

Betreuer: Merens Decasper

Experte: Thomas Schnider, telWise AG, Triesen

 

Kurzzusammenfassung:

 

Resultat dieser Diplomarbeit ist die Ausarbeitung einer neuen Serverüberwachungs- Anwendung für den Internet Service Provider exigo. Die Arbeit beinhaltet die Ablösung der bisher eingesetzten Open Source Software netsaint durch seinen Nachfolger nagios. Es wird beschrieben, wie die erstellte Anwendung in das neue Housing-Konzept der exigo integriert wurde. Dieses Housingtool ermöglicht es Kunden, über ein selbst erstelltes Web- Frontend, Einsicht in die wichtigsten Serverparameter der eigenen oder gemieteten Serverinfrastruktur zu nehmen oder neue Sensoren zu konfigurieren. Dabei deckt die realisierte Serverüberwachung die Funktionen Service Monitoring, Quality of Service Monitoring und Hardware Monitoring durch ein flexibles Plugin-Konzept ab. Mit Hilfe von SNMP-Meldungen und MRTG-Diagrammen können die einzelnen Server und deren Dienste überwacht werden. Bei Über- oder Unterschreitungen von definierten Schwellwerten können Benachrichtigungen an definierte Kontakte per E-Mail oder SMS versendet werden.

 

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MMS-based Advertising

 

Diplomanden: Nedzad Erdic, Peter Lutz

Betreuer: Prof. Bruno Wenk

Experte: Matthias Meierhöfer, Würth Phoenix (Schweiz) AG

 

Kurzzusammenfassung:

 

Der Multimedia Messaging Service MMS erlaubt bereits heute, mehrseitige PowerPoint-artige Präsentationen mit Text, Bild und Ton an Handys zu senden. Der Dienst eignet sich somit hervorragend als Werbeplattform für Unternehmen. Das Ziel war es nun verschiedene Composer für das Erstellen und Versenden von MMS zu analysieren und einen geeigneten auszuwählen. Mit dem Composer musste es möglich sein MMS mit mehreren Slides über ein GPRS-Modem an mehrere Handys zu versenden. Eine wichtige Aufgabe stellte dabei auch die Darstellung und Qualität der MMS auf den verschiedenen Handytypen dar. Nach einer intensiven Recherche und Analyse wurde der Composer Mozat M2U ausgewählt und ein geeignetes GPRS-Modem gefunden. Der Aufbau funktionierte soweit gut, so dass man PowerPoint-artige MMS erstellen, versenden und auf beliebigen Handys empfangen konnte. Mit einer intensiven Testreihe wurde das Verhalten der gesendeten MMS geprüft. Dabei spielten die verschiedenen Netzanbietern, Handytypen und Displaygrösse eine grosse Rolle.

 

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Netzwerkmanagement-Lösung für die Spitäler Chur AG

 

Diplomanden: Aebli Roman, Conrad Patric

Referent: Bruno Studer

Korreferent: Michele Donnicola

Auftraggeber: Spitäler Chur AG

 

Kurzzusammenfassung:

 

Im Störungsfall zeigt sich, wie effektiv ein Netzwerkmanagement-System (NMS) funktioniert. So muss es die Möglichkeit bieten, Fehler schnell zu lokalisieren und zu beheben – im besten Fall, bevor die Benutzer etwas davon merken. Der realisierte IT-Alarmserver ist eine Netzwerküberwachungs-Lösung, welche speziell auf die Bedürfnisse der Spitäler Chur AG (SCAG) zugeschnitten ist. Er erlaubt dem Administrator, Alarmmeldungen zu erstellen, welche bei auftretenden Fehlern im Netzwerk automatisch klare Anweisungen an den Help-Desk liefern. So wird die IT-Abteilung der SCAG von einfach zu lösenden Problemen befreit, und auf gewisse Netzwerkprobleme kann proaktiv reagiert werden. Für die Realisierung des IT-Alarmservers wurde die Unix-basierte OpenSource-Lösung Nagios gewählt. Dank einer Vielzahl von Plugins und Add-ons kann das NMS bei Bedarf erweitert oder angepasst werden.

 

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Car-Sharing Portal

 

Diplomanden: Jufer Tim, Rauch Gian Reto, Weckmann Bertram

Referent: Rolf Herheuser

Korreferent: P. Gilli

Auftraggeber: nabor.net

 

Kurzzusammenfassung:

 

Sind die Benzinpreise wieder einmal gestiegen? Da wäre es doch praktisch, eine Mitfahrgelegenheit für die nächste Fahrt zu finden. Im Zeitalter der Telekommunikation bietet sich für dieses Unterfangen das Internet mit seinen zahllosen Nutzern bestens an. Das Vermitteln von Mitfahrgelegenheiten, auch „Car-Sharing“ genannt, ist nicht neu. Es gibt bereits zahlreiche Plattformen im Internet, die auf dieses Ziel ausgerichtet sind. Das im Rahmen dieser Diplomarbeit erstellte Webportal vereinigt die Stärken der bestehenden Konkurrenzsysteme mit Innovationen und hat somit beste Chancen, sich im heiss umkämpften Markt zu behaupten. Das Prunkstück des Systems stellt eine Datenbank dar, die das sog. „Route Matching“ ermöglicht. Dabei kann ein Fahrer einen Mitfahrer finden, dessen gewünschte Route einen Teil der ganzen Strecke ausmacht. Dieses Feature ist einzigartig im deutschsprachigen Raum.

 

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Personal Moving Guide

 

Diplomanden: Jonas Bendel, Cyrill Schweizer

Referent: Jean-Marie Zogg

Korreferent: Ruedi Haller

Auftraggeber: Chur Tourismus, Chur

 

Kurzzusammenfassung:

 

Wohl jeder, der sich schon in einer fremden Stadt als Tourist aufgehalten hat, kennt das Problem der Orientierung. Man verfügt zwar über einen Stadtplan mit allerlei eingezeichneten Sehenswürdigkeiten, findet sich aber auf der Karte nicht zurecht und tut sich mit der örtlichen Sprache schwer. Mit dem Personal Moving Guide (PMG) gehören diese Probleme nun der Vergangenheit an. Die Stadt kann mit Hilfe einer mehrsprachigen Menüführung besichtigt werden. Jederzeit ist die aktuelle Position ersichtlich. Zusätzlich werden die Sehenswürdigkeiten und die individuelle Route auf dem Display dargestellt. Nähert man sich einer Sehenswürdigkeit, werden die zugehörigen Informationen automatisch angezeigt und akustisch wiedergegeben. Realisiert wird dies mit Hilfe des globalen Positionierungssystems GPS und einem Pocket PC. Dank einer sehr einfach zu bedienenden Applikation kann jede Tourismusstelle eigene Routen für die entsprechende Stadt erstellen und die zugehörigen Sehenswürdigkeiten verwalten.

 

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Benutzerfreundliche Bedienungsanleitungen mit animierten Agenten

 

Diplomanden: Marília Gemperle

Referent: Dr. Rolf Hofstetter

Korreferent: Thomas Schnider

Auftraggeber: -

 

Kurzzusammenfassung:

 

Das Ziel dieser Arbeit ist eine nutzbare Anwendung mit animierten Agenten und einer prägnanten Anleitung für deren Realisierung. Als Beispiele wurden eine Microsoft PowerPoint-Präsentation und eine Internet-Anwendung mit der Microsoft Agent Technologie realisiert. Die Programmierung dieser animierten Agenten erfolgte mit JavaScript- und Visual Basic Script. Eine Übersicht der animierten Agentenwelt zeigt zudem, welche Arten von Agenten vorhanden sind, wofür sie eingesetzt werden, welche Erfahrungen in diesem Gebiet schon existieren, welche Interaktionen möglich sind und welche Anwendungen es bereits gibt. Dabei wird auch darauf eingegangen, wie wichtig die künstliche Intelligenz in diesem Zusammenhang ist.

 

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