Projektarbeiten 2004
Projektarbeit 2 (Sommersemester 2004)
- Simulationswerkzeug Verkehrsverteilung
- Migration von Windows zu Linux
- Tourismusinformationskanal mit DVB-T/MHP
- Datenübermittlung per SMS, MMS, GSM, WAP, HSCSD und GPRS
- Drahtlose Anbindung des BG-Ateliers an das Lan der HTW Chur
- Multimedia Messaging Service (MMS) und SMIL
- Webserver mit LAMP und Typo3
Projektarbeit 1 (Wintersemester 2003 / 2004)
- Elektronische Rechnungsstellung
- TCP/IP-Gateway für Paketmanipulation
- M-Payment: Aktueller Überblick, Analyse und Demonstratorkonzept
- Bluetooth Informationpoint
- Adressbuch mit WAP
- Applet für eine Push-to-Talk Anwendung im Web
- Automatische Informationsübermittlung der Daten einer Fotofalle für Wildtiere
Simulationswerkzeug Verkehrsverteilung
Studierende: Georg Achermann, Maurus Caflisch
Betreuer: Rolf Herheuser
Partner: HTW Chur
Kurzzusammenfassung:
Das Simulationswerkzeug soll die komplexen Abhängigkeiten der Verkehrsströme in Netzen visualisieren und dadurch zum besseren Verständnis des Verkehrsflusses beitragen.
Mit dem Werkzeug lassen sich nicht nur bestehende Netze übersichtlich veranschaulichen, sondern auch neue Netze planen. In kürzester Zeit lässt sich eine beachtliche Netztopologie aufbauen. Die einstellbaren Verkehrsangebote und maximalen Lasten ermöglichen eine maximale Flexibilität. Die Berechnung der Lasten erfolgt nach angewandten Regeln, wie sie auch in der Realität anzutreffen sind.
Mögliche Schwächen werden somit bereits in der Planung vorausgesehen und können dort auch bereits behoben werden.
Das Werkzeug kann ebenso gut zu Schulungszwecken gebraucht werden, wo anhand von anschaulichen Beispielen Standartsituationen betrachtet und berechnet werden können. Sehr schön ist auch die Betrachtung der Reaktionen auf eine Veränderung der Netztopologie.
Der Fokus dieser Arbeit lag eindeutig in der Handhabung der graphischen Oberflächen in Java, sowie in der ordentlichen Durchführung eines Projektes. Das Projekt ist auf eine Weiterführung ausgerichtet, da die Funktionalität nur zweitrangig behandelt wurde.
Migration von Windows zu Linux
Studierende: Markus Grob, Felix Willi
Betreuer: Merens Decasper
Partner: HTW Chur
Kurzzusammenfassung:
In dieser Projektarbeit soll Untersucht werden, ob es möglich ist eine KMU komplett auf Opensource umzustellen. Als konkretes Fallbeispiel wurde die Firma Talk Pool in Chur ausgewählt. Bei Talk Pool soll hauptsächlich Untersucht werden ob und in welchem Masse eine Umstellung vollzogen werden kann. Es sollen alle Vor– und Nachteile von Opensource gegenüber einem Windows Betriebssystem gegenübergestellt werden. Die Betriebsmittel der Klein- und Mittelunternehmung werden im Labor exakt nachgebaut, simuliert und auf ihre korrekte Funktion überprüft.
Die Ergebnisse der Arbeit sollen in Form von Checklisten, Empfehlungen, Vorgehensweisen oder ähnliches dargestellt werden. Das Endprodukt soll vom KMU-Zentrum der HTW Chur in Form einer Dienstleistung angeboten werden. Somit soll einem KMU die Migration leichter oder erst schmackhaft gemacht werden.
Tourismusinformationskanal mit DVB-T/MHP
Studierende: Carli Braschler, Franco Cadosch
Betreuer: Dr. Bruno Studer
Partner: Telerätia AG, Bonaduz
Kurzzusammenfassung:
Die Digitalisierung der Medien schreitet voran. Der Rundfunk (Hörfunk und Fernsehen) bildet mit seiner weitgehend analogen Verbreitung die Ausnahme.
Der europäische Multimedia Home Platform-Standard, kurz MHP, spezifiziert die Übertragung und die Darstellung multimedialer Inhalte im Digitalen Fernsehen.
Die Telerätia hat Interesse an dieser Plattform bekundet und möchte wissen, ob sich der Einsatz von MHP für einen Tourismusinformationskanal eignen würde.
Die Projektarbeit stellt dem Leser die MHP-Technik vor. Sie zeigt auf was für Arten von Applikationen möglich sind und untersucht ihre Qualitäten als Tourismusinformationskanal. Der Fokus des Dokumentes ist auf das Zusammenspiel von Tourismusmarkt und MHP gerichtet.
Wir haben eine Empfehlung ausgearbeitet und dokumentieren die Möglichkeiten von MHP allgemein und die für Telerätia geeigneten Lösungsvarianten.
Datenübermittlung per SMS, MMS, GSM, WAP, HSCSD und GPRS
Studierende: Patrick Bamert, Manuel Tschuor
Betreuer: Jean-Marie Zogg
Partner: HTW Chur
Kurzzusammenfassung:
Heutige Anwender fordern immer mehr Mobilität und neue komfortablere Dienste. Dadurch werden die Anwendungen komplexer und unüberschaubarer. Der Laie verliert bei diesem grossen Angebot schnell den Überblick. Abkürzungen wie „GPRS, WAP, HSCSD, MMS, ....“ verwirren den Endkunden. Einstellungen ohne Konfigurationsskripte sind meist schwierig und zeitraubend.
Um den Anwendern/Kunden in der vielfältigen Welt der Mobilkommunikation einen besseren Überblick zu verschaffen, wurde eine Anleitung erstellt. Sie ist kochbuchartig aufgebaut und laiengerecht beschrieben. Diese Anleitung soll eine Hilfestellung bei der Konfiguration der gebräuchlichsten mobilen Dienste und Anwendungen bieten. Die verschiedenen Arten der Datenübertragung werden beispielhaft erklärt. Zudem werden Tarife verglichen und Zusatzinformationen zu den Diensten geliefert. Es wurde auf verschiedene Endgeräten eingegangen und mit allen zur Zeit möglichen Übertragungsmedien wie GSM, GPRS und HSCSD experimentiert.
Elektronische Rechnungsstellung
Studierende: Georg Achermann, Maurus Caflisch
Betreuer: Merens Decasper
Partner: exigo AG, Chur
Kurzzusammenfassung:
Seit 1999 ist die EU an der Ausarbeitung der Richtlinien einer rein elektronischen Buchhaltung. Nach diesen Bestrebungen sollten sämtliche steuerrelevanten Dokumente, welche heute ausschliesslich in Papierform rechtsgültig sind, auch elektronisch archiviert werden können. Auch das schweizerische Finanzdepartement (EFD) ging das Problem an woraus die Verordnung über elektronisch übermittelte Daten und Informationen (EIDI-V) entstand. Diese Verordnung regelt die technischen, organisatorischen sowie verfahrenstechnischen Anforderungen an die Beweiskraft und Kontrolle von elektronisch oder in vergleichbarer Weise übermittelten und aufbewahrten Daten und Informationen.
Die EAN Schweiz realisierte, zusammen mit der Sicherheitsfirma keyon und dem Deutschen Zertifizierungsdienstanbieter TC TrustCenter AG ein PKI System, welches die Auflagen des EFD erfüllt.
Die eigentliche Arbeit bestand nun darin, den Stand der Entwicklung abzuklären und ein Konzept zu präsentieren, wie diese neue Rechtslage für eine elektronische Rechnungsstellung nutzbar gemacht werden kann.
TCP/IP-Gateway für Paketmanipulation
Studierende: Carli Braschler, Franco Cadosch
Betreuer: Rolf Herheuser
Partner: HTW Chur
Kurzzusammenfassung:
Im Rahmen der Projektarbeit im fünften Semester, soll das Verhalten des Transportprotokolls TCP in einem stark gestörten paketvermittelnden Netz untersucht werden.
Zu diesem Zweck standen drei Rechner zur Verfügung. Den einen Rechner hat man als TCP-Gateway zwischen den anderen beiden Rechnern eingerichtet. Der Gateway war nichts anderes als ein Rechner, der mit dem Betriebssystem Linux lief und auf dem ein Paketfilter eingerichtet war. Diesen Paketfilter hat man so konfiguriert, dass er pro Minute eine definierte Anzahl Pakete unterdrückt. Die anderen beiden Rechner wurden als FTP-Client und FTP-Server eingerichtet.
Um nun TCP zu untersuchen, hat man mittels FTP eine Datei zwischen Client und Server ausgetauscht. Beim Passieren des Gateway, verwarf der Paketfilter einige Pakete. Diesen Vorgang hat der Paketanalyzer Ethereal, der auf dem Client eingerichtet war, aufgezeichnet. Schliesslich hat man das Verhalten des Transportprotokolls untersucht, analysiert, ausgewertet und protokolliert.
M-Payment: Aktueller Überblick, Analyse und Demonstratorkonzept
Studierende: Stephan Arnold, Christian Forrer
Betreuer: Dr. Bruno Studer
Partner: HTW Chur
Kurzzusammenfassung:
Diese Projektarbeit gibt einen Überblick über den aktuellen Stand von mobilen Zahlungsvarianten (M-Payment). Die verschiedenen Anwendungsfelder und Technologien werden aufgezeigt und beschrieben. Im Weiteren werden in dieser Arbeit die wichtigsten europäischen Lösungen vorgestellt. Es gibt immer wieder auch gescheiterte Projekte, weil sie zu kompliziert sind oder weil sie nicht von allen beteiligten Interessengruppen unterstützt werden. Obwohl auch in der Schweiz viele Kunden gerne mit dem Handy bezahlen würden, gibt es leider noch keinen einheitlichen Lösungsansatz. Aus diesem Grund werden auch die Tätigkeiten der verschiedenen Standardisierungsorganisationen genauer unter die Lupe genommen. Die vorgeschlagenen Lösungen und Spezifikationen sind aber leider nicht immer frei zugänglich. Trotzdem sind einige Lösungsansätze beschrieben, welche sich in Zukunft durchsetzen könnten. Weiter wurde auch ein Demonstratorkonzept entwickelt, welches vorschlägt, wie eine M-Payment Anwendung im Telecom Labor realisiert werden könnte. Es wäre also möglich, diese Anwendung in einer Folgearbeit umzusetzen.
Bluetooth Informationpoint
Studierende: Claudio Beltrametti, Christian Calonder, Mario Zimmermann
Betreuer: Rolf Hofstetter
Partner: Ericsson
Kurzzusammenfassung:
Diese Semesterarbeit befasst sich mit verschiedenen modernen Ticketing Technologien, die heute im Bereich von diversen Märkten zur Anwendung kommen. Die Aufgabe beinhaltet die Entwicklung eines Bluetooth-Informationpoint, mit dem Informationen direkt vor Ort via Bluetooth abgerufen werden können.
Es werden Zutritts- und Kassensysteme für Wintersportgebiete beschrieben und Möglichkeiten zur Entlastung der Kassen bei Spitzenzeiten dargestellt. Die Ticket-Varianten SMS, Internet/WAP, WAP over Bluetooth und Barcode Tickets werden aufgezeigt und ein Variantenvergleich zeigt, dass mittels WAP over Bluetooth noch viele Möglichkeiten offen stehen und diese Technologie aufgrund seiner Benutzerfreundlichkeit, der Anbindung an bestehende Systeme und seiner Unabhängigkeit am besten für ein Ski-Ticketing System geeignet wäre.
Zudem wurde mittels einem Bluetooth Access Point ein lokaler Informationpoint aufgebaut, der es ermöglicht direkt HTML-Webseiten und damit verschiedene Informationen via Bluetooth auf ein mobiles Endgerät zu übertragen.
Adressbuch mit WAP
Studierende: Felix Willi, Markus Grob
Betreuer: Merens Decaspter
Partner: HTW Chur
Kurzzusammenfassung:
In dieser Arbeit wurde das bestehende Adressbuch des IKT neu konzipiert und erweitert. Das Ziel war es, dass die gesamte HTW erfasst wird, damit alle Mitarbeiter die gewünschten Daten abrufen können. In einer weiteren Phase sollte das ganze neutral gemacht werden, damit Mitglieder einer Firma, Datensätze von Kunden oder Mitarbeiter abrufen und die notwendigen Informationen für den Geschäftsablauf einsetzen können.
Die Datensätze sollen über das Mobiltelefon oder über einen Computer beschafft werden und über das Internet erreichbar sein.
Die Administration der Datensätze ist nur mittels einem Webinterface möglich und nur für autorisierte Personen zugänglich, um die notwendigen Verwaltungs- und Administrationsarbeiten erledigen zu können.
