Projektarbeiten 2005

Projektarbeit 2 (Sommersemester 2005)

Projektarbeit 1 (Wintersemester 2004 / 2005)


 

ENUM

 

Studierende: Nedzad Erdic, Peter Lutz

Betreuer: Rolf Herheuser, Rudolf Hasler

Partner: HTW Chur

 

 

Kurzzusammenfassung:

 

ENUM steht für „Electronic NUmber Mapping“ und verfolgt das Ziel verschiedene Adressen, Nummern und URL’s unter einer einzigen Nummer verfügbar zu machen. So können unter einer einzigen ENUM-Nummer das private Telefon, das Telefon in der Firma, die Faxnummer, Handynummern, Emailadressen und alle anderen denkbaren Kommunikationsadressen zusammengefasst werden. Je nach aktuell verwendeter Applikation (z.B. Telefon, Email-Programm usw.) sucht sich diese unter der angegebenen ENUM-Nummer die eigentliche Zieladresse.


Ziel der Projektarbeit war es, das Wissen über ENUM zusammenzufassen, Konzepte zu entwickeln in welchen man ENUM einsetzen könnte und ein solches Konzept schlussendlich zu realisieren. Als Ergebnis wurde ein Versuchsaufbau realisiert mit dem es möglich ist, von einem lokalen IP-Netz via Internet in ein weiteres lokales Netz einen Anruf zu tätigen. Dort können die Anrufe an ein VoIP Telefon oder auf andere Geräte wie ein analoges Telefon weitergeleitet werden.

 

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Handbuch zur Planung und Realisierung von drahtlosen Netzwerken an Volksschulen

 

Studierende: Timo Jufer, Jonas Bendel

Betreuer: Rolf Hofstetter

Partner: Cisco Systems GmbH

 

 

Kurzzusammenfassung:

 

In der heutigen Zeit ist es kaum mehr vorstellbar keinen Zugang zum Internet zu haben. Dieser Trend macht auch vor den Primar- und Oberstufenschulhäusern nicht halt. Alles ist modern und viel versprechend, aber wie soll das in die Realität umgesetzt werden?

Genau diese Frage stellen sich oft initiative Lehrpersonen und möchten diesem Vernetzungs-Trend nachkommen wollen. Die Projektmitglieder setzten sich mit diesem Thema auseinander und gestalteten ein Handbuch zur Planung und Realisierung von drahtlosen Netzwerken in Schulen.

Nach der Evaluation galt es eine Probeinstallation aufzubauen mit einem Access-Point und einem Repeater. Da es sich um ein öffentliches Gebäude handelt, wird der Sicherheit ein grosser Stellenwert zugeschrieben.

Das Handbuch enthält einen Theorieteil, zeigt aber auch anhand von Cisco-Produkten eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Konfiguration eines Access-Points, Repeaters und eines Clients.

 

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Logfileanalyzer für einen Internet Service Provider

 

Studierende: Michael Kunz, Andreas Ziltner

Betreuer: Merens Decasper

Partner: exigo AG, Chur

 

 

Kurzzusammenfassung:

 

Resultat dieser Projektarbeit ist die Ausarbeitung eines auf MySQL, PHP und Perl basierenden Logfileanalyzers für den Internet Service Provider exigo. Mit dem Auswertungstool können die beim Provider anfallenden Logfiles der verschiedenen angebotenen Dienste wie Mail, SSH oder FTP ausgewertet und auf einer Webseite graphisch angezeigt werden.
Der Logfileanalyzer bietet die Möglichkeit, Logdaten auszuwerten und das Ergebnis graphisch darzustellen, benutzerdefinierte Suchanfragen auszuführen, Warning- und Error-Meldungen anzuzeigen und eine support-unterstützende Suche durchzuführen. Mit den realisierten Funktionen können so Kundenzugriffe überwacht und die aktuelle Sicherheitslage der verschiedenen Service-Server beurteilt werden.
Ein wichtiges Merkmal des Logfileanalyzers ist die Möglichkeit, grosse Logdaten-Mengen zu verarbeiten und die Eigenschaft, mittels einer Plugin-Funktion, neue Dienste automatisiert in den Logfileanalyzer zu integrieren.
Der realisierte Logfileanalyzer ist in einer Webseite integriert und ermöglicht dadurch die Online-Anzeige der wichtigsten Auswertungs-Ergebnisse. Zudem bietet er durch den einfachen Zugriff eine Hilfestellung, Support-Dienstleistungen bereitzustellen.

 

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XFORMs - Domain-Name-Registrierung bei SWITCH

 

Studierende: Nedzad Erdic, Peter Lutz

Betreuer: Merens Decasper

Partner: exigo AG, Chur

 

 

Kurzzusammenfassung:

 

In dieser Projektarbeit ging es darum, ein Konzept zu entwickeln, wie XFORMs beim Internet Provider exigo eingesetzt werden kann. Schlussendlich war auch ein Programm gefragt, in welches XFORM implementiert ist.
XFORM ist ein XML-basiertes Mail, mit welchem man die Registrierung einer second-level Domain für die Schweiz (.ch) und Lichtenstein (.li) bei SWITCH vornehmen kann. Die XML-basierte Variante hat den Vorteil, dass sie automatisiert werden kann.
Die Partner von exigo können anhand dieses Tools eine Domain für ihre Kunden einrichten und direkt bei SWITCH registrieren lassen. Natürlich können sie auch Domains löschen. Bisher mussten die Partner nach dem Einrichten der Domain auf die Webseite von SWITCH gehen, um die Registrierung und Löschung vorzunehmen. Nun können sie diese beiden Schritte in einem machen, ausserdem gibt es auch weniger auszufüllen. Für Unternehmen gilt: Aufwand benötigt Zeit und Zeit kostet Geld!

 

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Konzeptvarianten für einen GPS-basierten Kinderlokator

 

Studierende: Michael Kunz, Tim Jufer

Betreuer: Dr. Bruno Studer

Partner: HTW Chur

 

 

Kurzzusammenfassung:

 

Die Telekommunikations-Branche ist sich einig: Die Zukunft gehört Location-Based Services (LBS).
Diese Arbeit befasst sich mit einer Anwendung dieser standortbezogener Dienste. Ziel dieser Projektarbeit ist die Ausarbeitung von Konzeptvarianten für einen GPS-basierten Kinderlokator. Ein solcher Ortungsdienst ermöglicht es besorgten Eltern, per Handy, PDA oder Web-Applikation den Aufenthaltsort ihres Kindes bestimmen zu können. Zusätzlich bietet der Lokalisierungsdienst die Funktion, so genannte „Schutzzonen“ für ihre Schützlinge zu definieren, in denen sich die Kinder bewegen können. Sobald der zu Lokalisierende diese Zone verlässt, werden die Eltern mit einer SMS orientiert bzw. alarmiert.
Im Rahmen der Projektarbeit werden mit Hilfe des Systems Engineering verschiedene Lösungsvarianten entwickelt und auf ihre Tauglichkeit überprüft. Als Resultat entstand ein Grobkonzept eines GPS-basierten Kinderlokators, der als „Bauplan“ für eine Realisierung eines Lokalisierungsdienstes dienen kann.

 

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Paketmodifikation in Echtzeit

 

Studierende: Gian Reto Rauch, Bertram Weckmann, Andreas Ziltener

Betreuer: Rolf Herheuser

Partner: HTW Chur

 

 

Kurzzusammenfassung:

 

Die Untersuchung von paketorientierten Kommunikationsmöglichkeiten im Labor stellt die Messtechnik vor Probleme. Da diese Technologien wie zum Beispiel Voice over IP (VoIP) in Netzen wie dem Internet eingesetzt werden sollen, muss man auch auf deren Störungen und Eigenschaften vorbereitet sein. Diese weichen jedoch unter Laborverhältnissen stark von der Realität ab.
Zur Lösung dieses Problems wurde eine Analyse aller schon vorhandenen Möglichkeiten durchgeführt. Aufgrund der Ergebnisse dieser Analyse wurde anschliessend eine Software entwickelt, welche es ermöglicht, in einem Labornetzwerk mit eigentlich störungsfreien Eigenschaften ein reales Netz mit all seinen Tücken zu simulieren.
Die Software ist in der Lage, alle relevanten Störungsarten wie zum Beispiel Delay, Paketverlust oder Jitter, in beliebiger Stärke zu simulieren. Somit können künftig Versuche mit zwei SIP-basierten VoIP Geräten realitätsnah ohne zusätzlichen Aufwand durchgeführt werden.

 

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http://www.htwchur.ch/index.php?id=1959