Projektarbeiten Herbstsemester 2008
Machbarkeitsstudie Biogas-/Biomasseanlage
Studierende: Gerhard Clement, Linus Felder
Betreuer: Dr. B. Bachmann
Partner: EW Tamins / Mineralquelle Rhäzüns
Kurzzusammenfassung:
Das EW Tamins ist daran interessiert regenerierbare Energien zu fördern. Die Mineralquelle Rhäzüns benötigt eine grosse Menge an Prozesswärme. Die beiden Unternehmen ergänzen sich hervorragend als Energieabnehmer und Partner. Ein Biogaskraftwerk beruht auf dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Dabei wird die elektrische, wie auch die thermische Energie genutzt, was einen höheren Gesamtwirkungsgrad zur Folge hat.
In dieser Projektarbeit wird ausführlich auf die Verfahrenstechnik an sich eingegangen. Die Anforderungen an die Anlage werden ausgearbeitet und die Standortregion auf ihre Eignung geprüft.
Neben der Lösung mit Biogas wird auch einer Anlage mit Biomasse grosse Beachtung geschenkt. Holz ist in der Region reichlich verfügbar und ein nachwachsender Rohstoff. In dieser Arbeit wird der Bedarf für ein Projekt der Grösse „Mineralquelle Rhäzüns“ geklärt und die vorhandenen Ressourcen geprüft.
Eine Checkliste für die Intererssenten einer Anlage mit regenerierbaren Energien, hilft einen ersten Überblick über die Situation zu bekommen. Ein Experte kann mit Hilfe dieser Liste ein schnelles erstes Urteil fällen, ob sich der Bau einer Anlage lohnt. Anhand der Daten in der Liste können weitere Abklärungen erfolgen.
Recherche S.A.L.T. Labor in der EU
Studierende: Björn Schneider, Isabell Sutter
Betreuer: Dr. B. Bachmann
Partner: Schweizerische Agentur für Energieeffizienz SAFE
Kurzzusammenfassung:
Die HTW Chur bietet mit ihren Labors verschiedene Dienstleistungen im Bereich der Energieeffizienzmessungen an. Das S.A.L.T Labor, sowie das EMV Labor führen Auftragsmessungen für externe Kunden durch. Die HTW Chur hat natürlich Interesse daran, als erste Anlaufstelle für solche Aufträge zu gelten und möchte ihren Bekanntheitsgrad erhöhen. Dafür musste als erster Schritt im Auftrag von S.A.L.T mit dieser Projektarbeit eine umfassende Laborrecherche durchgeführt werden. Über die Konkurrenz der HTW Labors war bis anhin nämlich nichts bekannt. Insgesamt wurden mit dieser Arbeit 37 Labors ermittelt, die ebenfalls ähnliche Dienstleistungen anbieten. Dazu muss gesagt werden, dass es noch viel mehr solcher Labors gibt, die meisten werden gar nicht öffentlich kommuniziert. Die HTW Chur muss sich nun überlegen, wie sie ihre Dienstleistungen in Zukunft präsentieren werden und ob es sich lohnt, das Angebot auszubauen oder sich auf einen Nischenmarkt zu beschränken.
In der Projektarbeit ging es aber nicht nur darum, Labors zu finden. Ein weiterer Punkt war herauszufinden wie eine Energieetikette die zum Beispiel auf Waschmaschinen angebracht werden, zustande kommt. Denn als Kunde sieht man nur die Etikette und weiss gar nicht, wer die angegebenen Werte überhaupt gemessen hat. Es ging also darum, etwas Licht ins Dunkle zu bringen.
Fahrradschliesssysteme
Studierende: Ursin Caviezel, Matthias Kohler
Betreuer: T. Venzin
Partner: Stadtbus Chur AG / Tiefbauamt Stadt Chur
Kurzzusammenfassung:
Bei der Arbeit ging es darum nach Lösungen zu suchen um Fahrräder innerhalb der bestehenden Fahrradparking Anlage im Bahnhof Chur zusätzlich zu sichern.
Nach einer Situationsanalyse wurde eine umfassende Variantenevaluation durchgeführt. Dabei wurden bestehende Systeme vorgestellt, die Vor- und Nachteile sowie das Vorgehen bei der Nutzung aufgeführt und die einzelnen Systeme bewertet.
Anhand der Resultate entschied man sich für die Variante mit den Fahrradboxen. Das Hauptaugenmerk lag dabei vor allem dahingehend, dem Kunden einen spürbaren Mehrwert zu bieten.
Ein Dokument soll dem Betreiber einen Überblick über bestehende Systeme im Markt geben, sowie eine Hilfe für eine strukturierte Auswahl sein. Es liefert alle Informationen, welche für eine allfällige Umsetzung benötigt werden.
graubuendenTV.com: Interaktive IPTV-Anwendung mit Microsoft Mediaroom
Studierende: David Angleitner, Norman Süsstrunk
Betreuer: Dr. B. Studer
Partner: Südostschweiz New Media / Bluewin / Microsoft Schweiz
Kurzzusammenfassung:
Seit 2007 läuft an der HTW Chur in der Zusammenarbeit mit der Südostschweiz New Media AG das Projekt graubuendenTV.com. Es handelt sich dabei um eine Tourismusplattforn, dessen Kernstück das Webportal www.graubuendentv.com ist. Auf diesem Webportal können Tourismusdestinationen von Graubünden Videobeiträge zu verschiedensten Themen veröffentlichen. Das Webportal stellt somit ein zukunftgerichtetes und modernes Marketinginstrument für Tourismusdestinationen dar.
Geplant ist das Übertragen der Beiträge mittels digitalem Fernsehen (IPTV) auf den heimischen TV. Mit interaktiven Tourismus‐Anwendungen, die beispielsweise die Möglichkeit bieten, Hotels im Kontext von gerade betrachteten Videos schnell und einfach zu buchen, soll der Bereich IPTV von graubuendenTV.com zu einem wirtschaftlichen attraktiven Angebot für Tourismusdestinationen ausgebaut werden.
In dieser Arbeit wurden 3 Prototypen von Tourismusanwendungen auf der Basis von Microsoft Mediaroom konzipiert und als einfache Prototypen umgesetzt. Die 3 Prototypen umfassen einen Wetterbericht, die Entwicklung eines Authentifikationssystems und eine einfachen Video‐On‐Demand‐Anwendung. Für die Entwicklung der Anwendungen wurde das Microsoft Mediaroom ADK eingesetzt. Die Entwicklung dieser 3 Prototypen stellt der zentrale Inhalt dieser Arbeit dar. Die Dokumentation der gemachten Erkenntnisse und Erfahrungen sollen auch eine Hilfestellung bei der weiteren Entwicklung von Mediaroom‐Anwendungen sein.
Verzögerungsmessung auf Mobilfunktelephon
Studierende: Ralph Potztal
Betreuer: Martin Studer
Partner: Steinemann Carparts AG
Kurzzusammenfassung:
Die Firma Steinemann Carparts AG stellt unter anderem Bremssysteme für Schienentrams her. Um die Verzögerung der Fahrzeuge messen zu können sind normalerweise kostspielige Messinstrumente beim Kunden nötig. Diese fehlen jedoch teilweise. Moderne Mobilfunktelephone wie das HTC Touch Diamond haben Beschleunigungs- und GPS-Sensoren eingebaut. Solche Geräte würden sich deshalb für eine Beschleunigungsmessung eignen.
In dieser Projektarbeit wurde ein Programm für das Touch Diamond entwickelt. Dieses Programm ermöglicht Beschleunigungs- und Geschwindigkeitsmessungen. Die Daten der Sensoren werden ausgelesen, verarbeitet und angezeigt. Des Weiteren ist es möglich, Messungen aufzuzeichnen. In Verbindung mit einem PC hat man so die Möglichkeit, die Daten weiter auszuwerten, zu speichern oder auszudrucken.
Einsatz von SharePoint (MOSS) für das Institut IKT
Studierende: Gian Bärtsch, Daniel Krähenbühl
Betreuer: Martin Studer
Partner: HTW Chur, Institut IKT
Kurzzusammenfassung:
Microsoft Office SharePoint Server 2007 (MOSS) ist eine neue Serveranwendung und Bestandteil von 2007 Microsoft Office System. Eine Organisation kann damit die Zusammenarbeit vereinfachen, Features zur Inhaltsverwaltung bereitstellen, Geschäftsprozesse implementieren und den Zugriff auf Informationen ermöglichen, die für die Ziele und Prozesse des Unternehmens entscheidend sind.
Die vorliegende Arbeit umfasst die Installation einer SharePoint Umgebung, den Aufbau einer Dokumentenverwaltung, die Versionisierung von Dokumenten und die Realisierung eines Workflows.
Während der Projektarbeit konnte viel Know-how erarbeitet werden. Die gewonnen Erkenntnisse liegen im Bericht in Form von Schritt für Schritt Anleitungen vor. Die Anleitungen erleichtern Studenten oder andern Interessierten den Einstieg in die Arbeit, insbesondere Installation, Dokumentenverwaltung und Implementierung von Workflows.
Automatisierte Leuchtstärkemessung
Studierende: Christian Landolt, Christoph Meier
Betreuer: Max Schalcher
Partner: eteam GmbH - S.A.F.E.
Kurzzusammenfassung:
Das Testzentrum S.A.L.T. an der HTW Chur bietet normgerechte Labor- und praxisgerechte Feldmessungen, Tests und Beratungen an für Beschaffer, Konsumenten, Produzenten, Berater, Label-Organisationen, Politiker und Medien.
Zur Ausmessung von Leuchten wurde ein Lichtmesslabor aufgebaut. In diesem Labor mit einem speziellen Messraum, der als Musterraum ausgelegt ist, können alle wesentlichen Anforderungen an eine Wohnraumbeleuchtung überprüft werden.
Die Arbeit gliedert sich in zwei Hauptteile, der Mechanik (Motoren, Antrieb, Endschalter, Führungsschienen, Rollen etc.) und der Steuerung, die die Speisung, den Mikrocontroller, die Messwandler, diverse Relais, die Schnittstellen und die Programmierung beinhaltet.
Die Automatisierung hat die Aufgabe, an mehreren Punkten im Raum die Leuchtstärke der auszumessenden Leuchten zu erfassen. Die erfassten Messwerte sollen zu einer Grafik weiterverarbeitet und in Form eines generierten Messberichtes an den Kunden überreicht werden.
Optimierung der elektrischen Energieeffizienz an der HTW Chur
Studierende: Fabian Anderegg, Maik Nager
Betreuer: Max Schalcher
Partner: Technischer Dienst HTW Chur
Kurzzusammenfassung:
Die elektrischen Energiekosten der HTW Chur haben sich in den letzten 10 Jahren massiv erhöht. Um herauszufinden, wo diese grossen Energieverbraucher sind, wurde im Rahmen dieser Projektarbeit der elektrische Energieverbrauch des Hochschulgebäudes strukturiert analysiert und ausgemessen. Durch die vielen Veränderungen an der Infrastruktur in den letzten Jahren wurde auch die elektrische Energieverteilung angepasst und erweitert. Das Resultat daraus endet in einer aufwändigen Analyse der elektrischen Verteilung um einen gesamten Überblick über die Installationen zu erhalten.
Die festinstallierten Geräte wurden erfasst und umfangreiche Messungen an der Energieverteilung durchgeführt. Bei der Auswertung der Messdaten ist es gelungen die grossen Energieverbraucher zu eruieren. Ebenso konnten die Verbrauche ihrer Nutzung zugeordnet werden. Aus den gewonnen Erkenntnissen ist ein Massnahmenkatalog entstanden, der aufzeigt, wo Einsparungen vorgenommen werden könnten.
Zuletzt geändert: 09.02.09, SKa
