Projektarbeiten Herbstsemester 2009
Elektronisches Feldbuch für das Projekt Gipfelflora
Studierende: Roman Äbischer, Reto Castellazzi
Betreuer: Dr. Ulrich Hauser-Ehninger
Partner: SLF Davos
Kurzzusammenfassung:
In den letzten beiden Jahrhunderten wurden in der Südostschweiz Listen von Pflanzenarten erstellt, welche oberhalb von 2600 m ü. M. wachsen. Das Institut für Schnee und Lawinenforschung in Davos wird in den kommenden Jahren diese Listen aktualisieren und benötigt dazu ein zeitgemässes Werkzeug. Ziel dabei ist es, die Methode mit Papier und Bleistift durch ein elektronisches System zu ersetzen, welches auch direkt die Position und Höhenangaben zu einer Pflanze mitspeichern kann.
Im Rahmen dieser Projektarbeit wurde eine Software entwickelt, mit welcher während einer Bergtour die Pflanzenarten ausgewählt und in einer Datenbank abgespeichert werden können. Diese Software läuft unter dem Betriebssystem Android und ist somit auf einer Vielzahl von Handhelds einsetzbar.
Modell für GPS-Messungen im Nationalpark
Studierende: Ronny Weber, Silvan Weber
Betreuer: Prof. Dipl. Ing. FH Jean-Marie Zogg
Partner: Schweizerischer Nationalpark
Kurzzusammenfassung:
Die vorliegende Projektarbeit entstand im Auftrag des Schweizerischen Nationalparks (SNP) aus der Abteilung für Rauminformation.
Für die Vermessungsarbeiten im SNP wird das GPS- bzw. das GLONASS-Signal genutzt. Da diese Signale alleine nur eine Genauigkeit von einigen Metern ermöglichen, wird ein D-GPS-Dienst (swipos) über das GSM-Netz verwendet. Diese Methode setzt eine GSM-Abdeckung voraus, welche im SNP nicht flächendeckend ist.
In dieser Projektarbeit werden verschiedene Möglichkeiten zur Empfangsverbesserung des GSM-Signals und Alternativen zu GSM untersucht, um den D-GPS-Dienst auch ohne bzw. mit unzureichendem GSM-Signal zu ermöglichen.
Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit von Projekten in Tansania
Studierende: Martin Lang
Betreuer: Prof. Dipl. Ing. FH Jean-Marie Zogg
Partner: ICT-Atelier Medienwerkstatt GmbH
Kurzzusammenfassung:
Development assistance is only sustainable if the locals are able to continue the project by their own. In the beginning of 2009 the Liechtenstein Development Service (LED) had implemented together with the University of Applied Sciences HTW Chur an internet connection for the Mwenge University College of Education in Tanzania. The LED has further on denoted 50 notebooks.
This engagement had been a great success. The University could double their number of students within half a year. Now it is time to develop a business model for the IT-infrastructure and the internet connection maintain. The locals shall support and even expand their IT-infrastructure in the future. This work shows how to reach this goal.
Themenwege und neue Medien
Studierende: Philipp Schlegel
Betreuer: Prof. Martin Studer
Partner: Prof. Martin Studer
Kurzzusammenfassung:
Was ist ein Themenweg und was für Medien können eingesetzt werden, um einen Themenweg attraktiver zu machen?
Wenn man heute ein Mobiltelefon kauft, bekommt man einen kleinen Computer. E-Mail, Internetzugang, GPS, etc. ist alles vorhanden. Die neuste Technik könnte bei Themenwegen besser genutzt werden. Wo sind mobile Endgeräte schon im Einsatz und wie werden sie angewandt? Um ein mobiles Endgerät bei einem Themenweg zu nutzen, müssen verschieden Probleme beachtet werden. Welche Formate werden von mobilen Endgeräten unterstützt? Wie sieht eine Homepage auf einem Mobiltelefon aus? Wie muss ein Video abgespeichert sein, damit er abgespielt werden kann?
Analyse und Verbesserung der Prüfung von
TOF Produkten in der Produktion
Studierende: Mario Meli, Marcel Dort
Betreuer: Dr. Rolf Hofstetter
Partner: CEDES AG
Kurzzusammenfassung:
Das Modul Projektarbeit1 dient als Hauptprobe für die im nächsten Semester
durchzuführende Bachelorarbeit.
Diese Arbeit wurde im Auftrag der Firma CEDES AG durchgeführt. Ziel dieser
Projektarbeit war es den heutigen Stand der Prüfung von TOF Produkten zu
analysieren und Verbesserungsvorschläge zu definieren und umzusetzen. Anhand von Recherchen und gezielten Interviews der wichtigsten Stellen wurden die nötigen Informationen zusammengetragen, um den heutigen Stand aufzuzeigen und Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Realisiert wurde der Verbesserungsvorschlag „Homogene Lichtquelle zur Empfindlichkeitsprüfung“. Dieses Teilprojekt beinhaltete einen Optik- und einen Elektronik-Teil. Im Elektronik-Teil wurde eine passende Konstantstromquelle entwickelt und im Optik-Teil die dazu benötigten optischen Aspekte, um eine homogene Lichtquelle zu erhalten.
Modularity as a Game Changer for Light Curtains
Studierende: Christopher Walther, Fabio Cortesi
Betreuer: Urs Kappeler
Partner: CEDES AG
Kurzzusammenfassung:
The purpose of this document is a basic concept of possible future safety light curtains, which are based on a modularity approach. So the basic question is, exists a solution with a very good idea and low cost of material depends on a modularity approach? Depending on this approach:
How could possible solutions look like?
How could be the portfolio definition?
How could be the technical solutions be made?
The key requirements to achieve this goal are to visible possible solutions, to define a basic functions catalog, to define basic product lines, feasibility study in electronics and some cost declarations.
Messroboter für S.A.L.T.
Studierende: Renato Hirsiger, Urs Erhard
Betreuer: Peter Kühne
Partner: HTW Chur
Kurzzusammenfassung
Eines der S.A.L.T. dient dem Messen von Leuchten. Um die Energieeffizienz einer Leuchte charakterisieren zu können, müssen sehr viele Messpunkte erfasst werden. In einer früheren Projektarbeit wurde bereits ein Messroboter realisiert. Für die Messung neuerer Leuchten ist der Messroboter den neuen Bedürfnissen anzupassen.
Ein Messkriterium von neuen Leuchtmitteln ist die Schaltfestigkeit, gemeint ist dabei, wie viele Einschaltungen ein Leuchtmittel übersteht. Die Hersteller geben hier Werte von > 100‘000 bis 600‘000 an. Um diese Angaben zu testen brauchte es eine automatisierte Testeinrichtung. Es sollen mehrere der zu prüfenden Leuchtmittel in einer Box montiert und in einem definierten Rhythmus Ein- resp. Aus geschaltet werden können. Man stellt sich vor, dass über die gesamte Messzeit einzelne Leuchtmittel ausfallen und nicht mehr betriebsfähig werden. Der Ausfallzeitpunkt und die Anzahl getätigter Schaltzyklen sollen für jedes Leuchtmittel eruiert werden können.

