Seminararbeiten 2009
CarSharing
Studierende: Maik Nager, Reto Guadagnini
Kurzzusammenfassung:
CarSharing ermöglicht die Reservation und Nutzung eines Autos für einige Stunden. Dabei kann der Kunde je nach Bedarf zwischen mehreren Fahrzeugtypen und Standorten auswählen. Es eignet sich daher hervorragend als Ergänzung zu klassischen öffentlichen Verkehrsmitteln wie Eisenbahn und Bus. Die Vorliegende Seminararbeit befasst sich mit der Entstehungsgeschichte des CarSharing mit Schwerpunkt Schweiz. Exemplarisch wird auf das Angebot der grössten Schweizer CarSharing Firma Mobility und die zu dessen Realisierung genutzte Technologie eingegangen. Die Vor- und Nachteile des CarSharing und dessen Kosten werden erörtert.
European Train Control System
Studierende: Norman Süsstrunk, David Angleitner
Kurzusammenfassung:
In ganz Europa haben die Länder für die Überwachung des Zugverkehrs ihre eigenen Zugsicherungssysteme entwickelt. Dies bedeutete für Zugmaschinen auf grenzüberschreitenden Verkehrslinien die Mitführung von mehreren Systemen, welche jeweils zu den lokalen Zugsicherungssystemen
kompatibel waren. Diese Seminararbeit stellt das European Train Control
System, kurz ETCS, als zukünftiges länderübergreifendes Zugsicherungssystem von Europa vor. Die Kernfunktionalitäten werden kurz vorgestellt und die verschiedenen Level, welche in ETCS spezifiziert sind, genauer erläutert. Abschliessend wird der aktuelle Stand von ETCS in Europa und speziell in der Schweiz aufgezeigt.
Eurotunnel
Studierende: Björn Schneider, Daniel Krähenbühl
Kurzusammenfassung:
Diese Arbeit befasst sich mit einem der sieben modernem Weltwunder, dem Eurotunnel. Wie dieses Meisterwerk der Technik geplant und gebaut wurde und wie es heute betrieben wird, ist hier in einem groben Überblick zusammengefasst. Es werden einige wichtige Daten und Fakten präsentiert, wobei aber bewusst nicht zu tief auf das Thema eingegangen wird. Der Eurotunnel wurde nicht nur wegen den wirtschaftlichen Aspekten gebaut, sondern vor allem auch um das britische Festland mit Europa zu verbinden. Trotz mehrerer Vorschläge von anderen Firmen, setzte sich das drei-Röhren-System der „Channel Tunnel Group“ durch und konnte durch ein ausgeklügeltes Wartungssystem überzeugen. Mit dem Start der Bauarbeiten begann ein über 7-jähriger Kampf gegen die Erdmassen, bei dem einige Bauarbeiter ihr Leben verloren. Die Fertigstellung war ein riesen Erfolg und die doppelt so hohen Baukosten wurden zur „Nebensache“. Heute ist der Eurotunnel ungeachtet der hohen Schuldenlast eine der wichtigsten Verbindungen zwischen England und Frankreich und ist nicht mehr wegzudenken.
Fahrgastinformationssysteme
Studierende: Luca Stadelmann, Ralph Potztal
Kurzzusammenfassung:
Mit dieser Seminararbeit wird dem Leser einen Einblick gewährt in das heutzutage eingesetzte Fahrgastinformationssystem. Dabei wird einerseits die allgemeine Struktur des Systems beschrieben mit den dazugehörigen Schnittstellen und Geräten. Desweitern wird auch Bezug genommen auf das System bei der Stadtbus Chur AG - als sogenannter roter Faden durch diese Arbeit. Dabei wird auch angesprochen, welche Vorteile entstehen, wenn ein DFI (Dynamisches Fahrgastinformationssystem) eingesetzt wird - Sei es für den Betrieb wie auch die Fahrgäste. Zu guter letzt wird noch ein Ausblick in die Zukunft gemacht.
Metro m2 Lausanne
Studierende: Fabian Anderegg, Isabell Sutter
Kurzzusammenfassung:
Mit der neuen vollautomatischen U-Bahn-Linie m2 hat Lausanne nun endlich einen Ersatz für die in die Jahre gekommene Zahnradbahn. Mithilfe neuster Technik überwindet die m2 auch starke Steigungen auf Pneurädern. Der Fahrbetrieb wird in einem einzigen Kontrollzentrum überwacht. In der ersten Betriebsphase im Herbst 2008 gab es denn auch noch einige technische Schwierigkeiten. Inzwischen hat sich die Bahn mit seinen architektonisch überzeugenden Haltestellen etabliert. Pro Tag benützen über 71 000 Personen die Metro m2 in Lausanne.
Tarifverbünde
Studierende: Ursin Caviezel, Matthias Kohler
Kurzzusammenfassung:
Aus Kundensicht ermöglicht ein Tarifverbund, mehrere Dienstleistungen verschiedener Unternehmen nutzen zu können, dabei aber nur ein Billett zu kaufen. Im Allgemeinen denkt man, wenn man von Tarifverbünden spricht, an den öffentlichen Verkehr. Ein Tarifverbund kann aber auch ein Museumspass sei. Gemein haben alle Tarifverbünde, dass sie es dem Kunden möglichst einfach machen sollen, die Dienstleistungen zu nutzen und im Endeffekt dadurch eine höhere Frequentierung erreicht werden soll.
Der Bund ist bestrebt, den öffentlichen Verkehr und damit auch den Tarifverbund "direkter Verkehr" zu fördern. Die finanzielle Unterstützung ist ein wichtiger Grund für den Erfolg dieses einzigartigen Tarifverbunds.
