Diplom- und Bachelorarbeiten 2008

Im Abschlussjahrgang 2008 des Voll- und Teilzeitstudiums Informationswissenschaft wurden insgesamt 30 Bachelor- und Diplomarbeiten geschrieben. Das Themenspektrum ist entsprechend breit.

 

Einige der besten Diplomarbeiten werden in nächster Zeit in den Churer Schriften zur Informationswissenschaft publiziert und stehen dann online im Volltext zur Verfügung.

 

Bei Interesse an einer der anderen Arbeiten wenden Sie sich bitte an Iris Capatt.

Übersicht der Arbeiten

Abstracts

Klassifikationsraster zur Relevanzanalyse aktueller Themenanfragen an eine Mediendokumentationsstelle in der Schweiz

Diplomand:   Stephan Becker
Referent:      Prof. Dr. Rüdiger Buchkremer
Korreferent: Prof. Dr. Robert Barth

 

Auftraggeber Schweizer Radio DRS, Dokumentation u. Archive, Zürich

Unklarheiten über die Gründe für die Nutzung von archivierten Audiobeiträgen und die rechercheseitigen Bedürfnisse interner Kunden an den Bereich Dokumentation und Archive (D+A) von Schweizer Radio DRS (SR DRS) führen zur Erstellung eines Klassifikationsrasters, das auf der Allgemeinen Systematik für öffentliche Bibliotheken (ASB) und dem Schlagwortkatalog D+A beruht. Durch die thematische Einteilung der erfolgten Archivanfragen kann aufgezeigt werden, welche Inhalte zurzeit relevant sind und somit Rückschlüsse auf die Nutzerbedürfnisse aus Sicht des Jetzt-Zustandes an das Archiv gezogen werden.
Die aus der Relevanzanalyse gewonnenen Erkenntnisse sind eine weitere Informationsquelle für die Optimierung der Dienstleistungen der Dokumentationsstelle. Mit den Ergebnissen kann ein zusätzlicher Baustein für die zukünftige Archivpolitik geschaffen werden: sowohl hinsichtlich der internen Sofort-Nutzung mit Aktualitätsbezug, als auch im Einklang mit den nationalen und historischen Empfehlungen und Bestimmungen sowie den Ansprüchen von D+A und SR DRS.


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Die Einstellung von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren zu berufsspezifischen Fach-Konferenzen

Diplomandin:   Britta Biedermann
Referent:         Prof. Dr. Norbert Lang
Korreferentin:  Gabi Schneider M.A.

 

Bibliothekarinnen und Bibliothekare nehmen an Fach-Konferenzen, Kongressen, Tagungen, Seminaren, Vorträgen etc. teil. Der Besuch von Fach-Konferenzen, wobei der Begriff stellvertretende für alle oben genannten Veranstaltungen steht, wird in dieser Diplomarbeit im Zusammenhang mit der beruflichen Weiterbildung und als Instrument der Personalentwicklung gesehen. Weiterbildung und somit auch die Teilnahme an Fach-Konferenzen, dienen der Erhaltung und Förderung der Produktivität.
Mittels eines Online-Fragebogens wurden die Beweggründe für den  Besuch von Fach-Konferenzen untersucht. Der Rücklauf von 182 auswertbaren Fragebögen ergab, dass vorrangig berufliches Interesse sowie „Networking“ als Beweggründe für einen Fach-Konferenzbesuch auftraten. Das Berufsbild und der Arbeitsort Bibliothek sowie aktuelle Themen, wie Web.2.0, treten am Horizont der Erwartung für zukünftige Fach-Konferenzthemen in Erscheinung. Die Wirkung von Fach-Konferenzbesuchen ist sowohl im Kleinen bei den alltäglichen Arbeiten, als auch im Grossen bei Projekten zu finden. Die Auswertung der Befragung zeigte, dass aus der Teilnahme an Fach-Konferenzen Nutzen resultiert.


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Modell für das Design eines Informationsmediums zur Laufbahnplanung

Diplomandin: Michelle Boetsch
Referent:       Prof. Dr. Norbert Lang
Korreferent:  Prof. Dr. Robert Barth

 

In dieser Arbeit wird ein Informationsmedium für die Berufsberatung einem Re-Design unterzogen. Die Ausarbeitung besteht aus drei Hauptteilen. In einem ersten Teil werden verschiedene wissenschaftliche Grundlagen zur Mediengestaltung vorgestellt. Informations- und Kommunikationstheorien werden ebenso betrachtet wie Informationspsychologie oder die grafische Gestaltung eines Mediums. Anschliessend folgt ein Teil über die Informationsvermittlung in der Berufsberatung in dem auf spezifische Anforderungen eingegangen wird. Anschliessend wird das untersuchte Medium, die Heftreihe „Chancen in Beruf und Arbeit“ vorgestellt und es wird ein erstes Inhaltsmodell dargestellt und diskutiert. Der vierte Teil beschreibt die wissenschaftliche Untersuchung, die für diese Diplomarbeit durchgeführt wurde. Im Rahmen einer Benutzerbefragung wurde die Heftreihe untersucht und die daraus gewonnen Daten werden für das Re-Design weiterverwendet. Eine Möglichkeit eines Re-Designs wird im letzten Teil diskutiert.


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Das Bibliothekspersonal in öffentlichen Bibliotheken - Eine Untersuchung zu den Ausbildungen im Bibliotheksbereich sowie zur Personal- und Anstellungspolitik in der Deutschschweiz und der Romandie

Diplomandin:   Sybille Brügger
Referent:         Prof. Dr. Robert Barth
Korreferentin: Gabi Schneider, M.A.

 

Diese Bachelor-Thesis geht vom Bibliotheksplan 2010 der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der allgemeinen öffentlichen Bibliotheken (SAB) aus, welcher anfangs 2008 in den Richtlinien für Gemeindebibliotheken veröffentlicht wurde. Der Bibliotheksplan 2010 strebt die Professionalisierung in der schweizerischen Bibliothekslandschaft an. In diesem Zusammenhang führt diese Bachelor-Thesis eine Untersuchung über die Zusammensetzung des Bibliothekspersonals in den schweizerischen öffentlichen Bibliotheken durch. Es werden die verschiedenen Ausbildungen im Bereich der Information und Dokumentation (I+D) sowie die SAB-Ausbildungen vorgestellt. Ausserdem wird eine Bestandesaufnahme der Personal- und Anstellungspolitik in der Deutschschweiz und der Romandie vorgenommen. Dazu werden die beiden Methoden Quellenanalyse und das strukturierte Interview angewendet.
Des Weiteren wird die Umsetzung des Bibliotheksplans 2010 untersucht. Als Konklusion wird festgestellt, dass gemäss den kantonalen Bibliotheksbeauftragten bzw. den Verantwortlichen der kantonalen Bibliothekskommissionen eine Umsetzung des Bibliotheksplans 2010 in die Praxis nicht in allen Kantonen möglich ist. Dennoch besteht ein reeller Bedarf an I+D-Fachkräften sowie Diplombibliothekarinnen bzw. –bibliothekaren BBS / ESID, weshalb eine Umsetzung der Professionalisierung geschehen muss. Zu diesem Zweck wird ein Zweiphasenmodell vorgeschlagen.


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Entwicklung eines E-Learning Konzeptes für SPRINT - das Schweizer Portal für die Recherche im Internet

Diplomandin: Brigitte Burkhalter
Referent:       Prof. Dr. Bernard Bekavac
Korreferent:  Prof. Dr. Urs Naegeli

 

Das Schweizer Portal für die Recherche im Internet (SPRINT) bietet einem Fach- und Hochschulpublikum sowie der breiten Öffentlichkeit Informationen für die Suche im Internet. Im Rahmen der Diplomarbeit wird ein Konzept entwickelt, welches die Vermittlung der weitgehend in Textform vorliegenden Inhalte von SPRINT mittels E-Learning ermöglicht. Das Zielpublikum sind in erster Linie Studierende, die das Recherchieren im Internet lernen oder ihre Recherchekenntnisse ausbauen wollen. SPRINT wird als Selbstlernprogramm konzipiert. Das Konzept soll die modulare Entwicklung und den Ausbau von einzelnen E-Learning-Einheiten erlauben. Ziel ist es, die Inhalte in Lerneinheiten zu gliedern und Vorschläge für die Gestaltung zu entwickeln (z.B. Videos, Fallstudien, Interaktionen, Tests und Aufgaben). Dazu werden bestehende mediendidaktische Ansätze und Konzeptionen sowie Praxisbeispiele, vorwiegend aus dem Hochschulbereich, analysiert und in Bezug zu den Inhalten von SPRINT gesetzt.


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Status der Competitive Intelligence Beratung in der Schweiz

Diplomandin: Raffaella Cadosch
Referent:       Prof. Dr. Rüdiger Buchkremer
Korreferent:  Prof. Dr. Urs Naegeli

 

Das Thema rund um Competitive Intelligence ist momentan sehr aktuell. Um in der Unternehmenswelt bestehen und die Position im Markt frühzeitig festigen zu können, müssen Konkurrenzanalysen durchgeführt werden. Aber nicht nur die Positionsbestimmung ist wichtig, sondern auch die Änderung der Wettbewerbsstrategie, um sich von den Konkurrenzunternehmen abgrenzen zu können. Unternehmen, die in einem bestimmten Markt bestehen wollen, müssen ihre Mitbewerber systematisch beobachten und Informationen sammeln. Nur durch diese Methode können sie sich zukünftig Wettbewerbsvorteile verschaffen.In den Vereinigten Staaten von Amerika hat meist jedes grössere Unternehmen eine Competitive Intelligence Abteilung, die die Mitbewerber beobachtet und Informationen über diese sammeln. In Europa ist dies eher noch selten. Meist greifen Unternehmen auf externe Competitive Intelligence-Berater zu, da die Dienstleistung eines Competitive Intelligence – Beraters nicht jeden Tag gebraucht wird und das Unternehmen häufig auch kein Budget für eine eigene Abteilung eingeplant hat.
In der folgenden Arbeit wird der Status der Competitive Intelligence Beratung in der Schweiz evaluiert. Durch eine Umfrage sollen Beratungsunternehmen mit CI – Beratung  gefunden werden. Anschliessend werden die Beratungsunternehmen anhand ihres Portfolios miteinander verglichen.


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Blooks – Books from Blogs. State-of-the-Art-Untersuchung einer neuen Buchgattung und eine Einschätzung des Potenzials durch die Deutschschweizer Buchverlagslandschaft

Diplomand:   Clemens Ebner
Referent:      Prof. Dr. Rüdiger Buchkremer
Korreferent: Prof. Dr. Robert Barth

 

Neue Kunstwörter prägen die Diskurse im Internet und verbreiten sich rasant über dieses Medium. „Blook“, ein Anglizismus aus den Wörtern „Book“ und „Blog“, bezeichnet Weblogs, die in Buchform herausgegeben werden. Die Beachtung dieser Buchgattung wurde vor allem durch den Book-On-Demand-Anbieter Lulu.com angetrieben, der mit dem 2005 gestarteten Blooker-Prize die besten Bücher dieser Art auszeichnet.
Die Arbeit bietet einen Überblick zum aktuellen Stand dieser Buchgattung. Zunächst werden die Medien(-formate) „Buch“ und „Blog“ getrennt untersucht, indem die jeweiligen Definitionen, Charakteristiken und Entwicklungen erläutert werden. Darauf folgt die Zusammenführung dieser zwei Formate mit einer Auflistung der Chancen und Risiken, der Darstellung von Definitionen, der Entstehung, Typen und internationalen Wahrnehmung von „Blooks“. Des Weiteren werden einige Trends bei Büchern aufgegriffen, bevor das verlegerische Konzept von „Print-On-Demand“ beschrieben wird. Abschliessend folgt eine kritische Hinterfragung der Kompetenz des Verlegers. Viele Kapitel enthalten Ergebnisse aus Interviews mit Vertretern des Deutschweizers Buchverlagswesens.


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Virtuelle Museen – Grundlagen und aktuelle Trends am Beispiel des Web 2.0

Diplomandin:   Marta Fandino
Referent:         Prof. Dr. Hans-Dieter Zimmermann
Korreferentin: Prof. Dr. Rüdiger Buchkremer

 

In der Bemühung neues Publikum zu gewinnen und eine aktive Rolle in der heutigen Lerngesellschaft zu spielen, muss das Museum neu definiert und über den Sinn seiner Existenz wieder nachgedacht werden. Voraussetzung ist die Wandlung des Museums vom exklusiven Wissensbesitzer zum demokratischen Ort. Die Erweiterung bzw. die Repräsentation des Museums in eine virtuelle Dimension, die Nutzung von Multimedia-Technologien und besonders der Mehrwert des Web 2.0, tragen wesentlich zu diesem Paradigmenwechsel bei. Web 2.0, das im Grunde genommen eine Veränderung des Web von einem statischen zu einem dynamischen, interaktiven Medium ist, bedeutet, die Nutzer anstelle der Organisation in den Mittelpunkt zu stellen. Es setzt deshalb voraus, die Autorität mit dem Nutzer zu teilen, was für die Museen besonders schwierig ist, da sie traditionell als Wissensautorität angesehen werden. Das Museum wird aber dadurch als ein Ort der Inspiration, der Kreativität und des kollektiven Wissensaufbaus verstanden.


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Informationswissenschaftliche Begriffe und Kernprozesse aus Sicht des Radikalen Konstruktivismus

Diplomand:   René Frei
Referent:      Prof. Dr. Norbert Lang
Korreferent: Dr. Rafael Ball

 

Die Informationswissenschaft beruht auf einer positivistisch-ontologischen Sichtweise, welche eine Realität als beschreib- und erfassbar darstellt. In dieser Arbeit werden die Grundbegriffe und exemplarischen Kernprozesse der Informationswissenschaft aus Sicht des Radikalen Konstruktivismus betrachtet, einer Erkenntnistheorie, welche besagt, dass der Mensch seine Wirklichkeit nicht passiv erfährt, sondern aktiv konstruiert. Nach einer kurzen Beschreibung der Informationswissenschaft wird zum Radikalen Konstruktivismus übergeleitet und die daraus folgenden Konsequenzen für Verständigung und Wirklichkeit erläutert. Der konventionellen Anschauung von Daten, Information, Wissen, etc. wird dann diese neue Sichtweise entgegengestellt. Darauf aufbauend werden Informationsverhalten, -pathologien und -prozesse vom radikal-konstruktivistischen Standpunkt aus dargestellt. So sollen der Informationswissenschaft ein breiteres Verständnis für ihren Gegenstandsbereich und zusätzliche Kompetenzen vermittelt werden.


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Wissenschaftspreise im Fokus. Eine bibliometrische Untersuchung akademischer Karrieren

Diplomandin:   Madleine Gaille
Referent:         Dr. Rafael Ball
Korreferentin: Gabi Schneider, M.A.


Die Vergabe von wissenschaftlichen Preisen und Auszeichnungen verzeichnete in den letzten Jahrzehnten ein starkes Wachstum. Zugleich erlebt die Bibliometrie einen massiven Aufschwung. Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, inwiefern die Gutachten der preisverleihenden Fachgremien mit den Ergebnissen aus bibliometrischen Analysen korrelieren. Zum einen wird mittels objektiver bibliometrischer Methoden im Veröffentlichungsprozess akademischer Karrieren nach Mustern des Erfolgs gesucht. Zum anderen wird eruiert, ob die informelle Wertschätzung in Form von Resonanz druch Zitierungen auf die wissenschaftlichen Beiträge ausgezeichneter Forscher im Vergleich zum weltweiten Durchschnitt aussergewöhnlich hoch ist. Anhand von Portraits ausgewählter evaluierter wissenschaftlichen Karrieren, die sowohl Angaben zu Auszeichnungen als auch die Resultate der bibliometrischen Untersuchung beinhalten, soll schliessliche die etwaige Vorhersehbarkeit formeller Wertschätzung durch Wissenschaftspreise abgeschätzt werden.


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Mystery Shopping als Bewertungsmethode der Dienstleistungsqualität von wissenschaftlichen Bibliotheken - Eine Bestandesaufnahme in der Deutschschweiz

Diplomandinnen: Karin Garbely und Marita Kieser
Referent:             Prof. Dr. Robert Barth
Korreferentin:     Gabi Schneider, M.A.

 

Die Dienstleistungsqualität gilt heutzutage nicht nur in der Privatwirtschaft als wichtiger Erfolgsfaktor, sondern auch in wissenschaftlichen Bibliotheken. Deshalb ist es wichtig, die Dienstleistungsqualität immer wieder zu überprüfen. Ein mögliches Instrument dafür ist Mystery Shopping, eine objektive, kundenorientierte Bewertungsmethode. Dabei werden die angebotenen Dienstleistungen von verdeckten Testkunden auf bestimmte Kriterien hin geprüft.
Mystery Shopping wird im Rahmen dieser Diplomarbeit in wissenschaftlichen Bibliotheken der Deutschschweiz durchgeführt. Im Sinne einer Qualitätsforschung werden die angebotenen Dienstleistungen von ausgewählten wissenschaftlichen Bibliotheken bewertet. Die Ergebnisse werden miteinander verglichen und zufriedenstellende sowie verbesserungswürdige Bereiche aufgezeigt, was einer Bestandesaufnahme der Dienstleistungsqualität entspricht. Zudem wird anhand der konkreten Umsetzung die Bewertungsmethode Mystery Shopping selber unter die Lupe genommen und kritisch beurteilt. Die Eindrücke werden festgehalten und Empfehlungen für zukünftige Mystery Shopping-Einsätze formuliert.


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Scopus und Web of Science - Analyse der Nutzung zweier Datenbanken

Diplomandin: Regula Giger
Referent:       Dr. Rafael Ball
Korreferent:  Prof. Dr. Urs Nägeli

 

Für den Bereich der Literaturdatenbanken existierte ein Disziplinen übergreifender Ansatz lange Jahre nur in der Datenbank von Web of Science (Thomson Scientific). Erst seit wenigen Jahren gibt es das Wettbewerbsprodukt Scopus von Elsevier. Beide Datenbanken werden sowohl zur Literatursuche als auch für bibliometrische Analysen genutzt.
Vorliegende Arbeit untersucht durch empirische Umfragen einerseits die bevorzugte Art der Nutzung der Datenbanken durch die Wissenschaftler und andererseits die Gründe, warum die Bibliotheken Scopus oder Web of Science abonnieren. Die Resultate und Schlussfolgerungen der Arbeit können den Bibliotheken in Zukunft als Entscheidungshilfe bei der Lizenzierung von Scopus oder WoS dienen.


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Recommender Systeme für wissenschaftliche Bibliotheken

Diplomand:      Bernard Guldimann
Referent:         Prof. Dr. Hans-Dieter Zimmermann
Korreferentin: Gabi Schneider, M.A.

 

Empfehlungssysteme oder Recommender Systeme sind in E-Commerce Anwendungen weit verbreitet. Kunden benötigen, um sich in einem unüberschaubaren Angebot zu orientieren, entweder die Erfahrungen anderer Kunden, wie Rezensionen oder Bewertungen, oder aber Systeme, die das Angebot nach ihren Präferenzen filtern. Man spricht von individualisierten Angeboten. Auch in wissenschaftlichen Bibliotheken steht der Benutzer vor einem unüberschaubaren Angebot von Medien. Die Frage stellt sich, ob sich Recommender Systeme auch für den Einsatz in wissenschaftlichen Bibliotheken eignen würden.
In dieser Arbeit wird im ersten Teil beschrieben, wie Recommender Systeme im E-Commerce entstanden sind. In einem zweiten Teil wird die Funktionsweise verschiedener Arten von Recommender Systemen erklärt. Der dritte Teil beschreibt zwei Anwendungen aus dem bibliothekarischen Umfeld. Als vierter Teil wird das Ergebnis einer Umfrage in wissenschaftlichen Bibliotheken in der Schweiz präsentiert, das den Stand der Diskussion in der Schweiz dokumentiert. 


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Archivierung von Geodaten bei swisstopo

Diplomand:   Christian Gutknecht
Referent:      Prof. Dr. Niklaus Stettler
Korreferent: Prof. Dr. Urs Nägeli

 

Das Bundesamt für Landestopografie swisstopo produziert jährlich grosse Mengen an Geodaten (Luftbilder, Vektordaten, Höhenmodelle, Messdaten etc.). Aufgrund der Anforderungen aus dem Raummonitoring, Verpflichtungen aus dem neuen Geoinformationsgesetz, sowie den steigenden Speicherkosten stellt sich die Frage wie Geodaten für die Zukunft nachhaltig archiviert werden können. Dazu wird in einem ersten Teil ein Typisierungsraster erstellt, mit welchem die Geodaten bei swisstopo inventarisiert werden. In einem zweiten Teil, werden bestehende Best-Practice Archivierungsprojekte wie NGDA, NCGDAP, GRADE, NDAD, DIMAG beschrieben und miteinander verglichen. Im letzten Teil wird das OAIS-Referenzmodell vorgestellt und in den Zusammenhang mit Geodatenarchivierung gebracht.


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Soziale Netze in Unternehmen - Skizze und Analyse einer Anwendung zur Integration von Online Social Networks in Unternehmen

Diplomand:   Philipp Hess
Referent:      Prof. Dr. Hans-Dieter Zimmermann
Korreferent: Prof. Dr. Bernard Bekavac

 

Mit dem Aufkommen von Social Software in den letzten Jahren haben sich auch Online Social Networks (OSN) stark verbreitet und als erfolgreiche Anwendung etabliert. Im gleichen Zeitraum wurde Knowledge Management (KM) populär, erbrachte aber nicht die erhofften Resultate, da der Fokus zu stark auf der Technik lag. Da bei OSN der Mensch im Mittelpunkt steht, eignen sie sich ausgezeichnet für Networking in Unternehmen. Sie unterstützen den Aufbau von Netzwerken im Sinne der Sozialkapitaltheorie, erleichtern die Schaffung von Wissen, stärken dadurch die Innovationskraft und erfüllen damit eine Anforderung, an der KM bisher scheiterte. Aufgrund der noch jungen Technologie finden OSN in Unternehmen aber bis anhin kaum Verwendung.
Die vorliegende Arbeit führt ein in die Grundlagen von OSN, KM, Sozialkapitaltheorie und Hypertextorganisation. Den Kern der Arbeit bildet die Skizze einer Anwendung, welche OSN in Unternehmen integriert, indem sie die Hypertextorganisation sichtbar macht. Diese Anwendung wird anschliessend aus der Perspektive der dargelegten theoretischen Fundamente analysiert. Dabei wird besonderes Gewicht auf die Frage gelegt, wie die Zielgruppe zur Teilnahme motiviert werden kann.


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Social Tagging und bibliothekarische Sacherschliessung

Diplomand:   Michael Keller
Referent:      Dr. Rafael Ball
Korreferent: Prof. Dr. Bernard Bekavac

 

Die Arbeit vergleicht traditionelle Methoden der bibliothekarischen Sacherschliessung mit dem gemeinschaftlichen Indexieren von Ressourcen durch die Nutzer von Social Tagging Diensten. Es wird untersucht, wie die Möglichkeiten des Social Tagging für die Sacherschliessung durch Bibliotheken genutzt werden können. Zunächst werden die Begriffe erklärt und die dazu gehörenden Qualitätskriterien erläutert. Danach folgt eine Gegenüberstellung der beiden Methoden. Die Resultate einer einfachen Umfrage geben einen Überblick darüber, ob das Social Tagging in Bibliotheken des deutschsprachigen Raumes schon genutzt wird. Es werden mögliche Szenarien dargestellt, in welcher Art das Social Tagging für die inhaltliche Erschliessung von Bibliotheksbeständen künftig genutzt werden kann.


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Competitive Intelligence in der Schweiz: Studie zur Wahrnehmung, zum Bedarf und zu den Anwendungen von Competitive Intelligence in öffentlichen und privatwirtschaftlichen Institutionen der Schweiz

Diplomand:   Matthias Kramer
Referent:      Prof. Dr. Rüdiger Buchkremer
Korreferent: Prof. Dr. Hans-Dieter Zimmermann

 

Obwohl bereits drei Viertel der in dieser Studie befragten Unternehmen ihre Mitbewerber und den Markt beobachten, besteht in der Schweiz ein grosser Bedarf, die systematische und legale Konkurrenzbeobachtung und Marktanalyse, genannt „Competitive Intelligence“ (CI), in Unternehmen einzuführen oder auszubauen. Insbesondere die Direktion und das Marketing setzen CI ein, um mithilfe der gewonnenen Informationen neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln sowie um die strategische Entscheidungsfindung abzusichern und dadurch einen Wettbewerbsvorteil zu erhalten. Zu diesem Schluss kommt die Online-Befragung, an welcher 200 privatwirtschaftliche Unternehmen und staatliche Institutionen aus der Deutschschweiz und der Romandie teilgenommen haben. Diese Erhebung wurde von zwei Studenten der Fachhochschulen „HEG Genf“ und der „HTW Chur“ in Zusammenarbeit durchgeführt und vom französischen CI-Software-Unternehmen „Digimind“ unterstützt. Im zusätzlich gehaltenen Experteninterview meint Kurt Kobel, Präsident der „Swiss Competitive Intelligence Association SCIA“, dass sich die CI-Landschaft Schweiz in den nächsten fünf bis zehn Jahren an das höhere Niveau der USA angleichen werde.


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Vergleich von Bachelor-Studiengängen der Informationswissenschaften

Diplomandin: Susanne Loch Wigger
Referent:       Prof. Dr. Urs Naegeli
Korreferent:  Prof. Dr. Hans-Dieter Zimmermann

 

In der vorliegenden Untersuchung wurde sowohl eine inhaltlich-qualitative wie auch eine quantitative Studie über die Studiengänge der Bibliotheks- und Informationswissenschaften von vier Hochschulen erhoben. Es handelt sich dabei um die Fachhochschulen Chur, Potsdam, Burgenland und die Hochschule der Medien Stuttgart. Als grundlegendes Raster für die Auswertung dienten die Modulgruppen der FH Chur, welchen die Inhalte der drei übrigen Modulinhalte zugeordnet wurden. Sowohl inhaltlich wie auch bezüglich der ausgewerteten Verteilung bzw. Gewichtung der ECTS-Punkte kamen dabei nebst den Gemeinsamkeiten auch gewichtige Unterschiede zu Tage, welche durchaus Rückschlüsse auf die Ausbildungsschwerpunkte der jeweiligen Institutionen zulassen.
Die ursprüngliche Absicht, dieser Untersuchung ein breiteres Angebot an ausgewählten Fachhochschulen und Universitäten aus dem angelsächsischen und deutschsprachigen Raum zugrunde zu legen, musste aufgegeben werden, da dies die Rahmenvorgaben dieser Studie bei weitem überschritten hätte. Die bereits gesammelten Unterlagen und Informationen zu den nicht berücksichtigten Hochschulen wurden jedoch in einem umfangreichen Anhang aufgenommen.


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Leitfaden für elektronische Schriftgutverwaltung in Gemeinden der Schweiz

Diplomandin: Adriana Moreira Hertach
Referent:       Prof. Dr. Niklaus Stettler
Korreferent:  Prof. Dr. Robert Barth

 

Die Arbeit besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil wird der Stand der Forschung im Bereich Records Management (RM) im deutschsprachigen Raum (und insbesondere in der Schweiz) anhand von Beispielen von Projekten und Eintwicklungsrichtungen dargestellt. In den folgenden Kapiteln werden die Ausgangslage und Problemsituation der Aktenführung in Schweizer Gemeinden diskutiert und mit Beispielen von drei Gemeinden, die sich in verschiedenen Phasen der RM befinden, oder dieses Einführen möchten, veranschaulicht.
Der zweite Teil ist dem Leitfaden mit einer detallierten Kapitelunterteilung gewidmet. Zuerst wird ein Überblick über die Rahmen des RM gegeben. Danach werden die gesetzlichen Vorgaben sowie die Normen und Standards, die bei RM einzuhalten sind, umrissen. Anschliessend werden verschiedene Arten, mit prozessorienten Geschäften zu arbeiten, skizziert, gefolgt von den betrieblichen Anforderungen bei der Einführung und Implementierung von RM innerhalb einer Gemeinde. Nach einer Vision folgen vorerst Erläuterungen und Empfehlungen zur Umsetzung eines RM in einer Gemeindeverwaltung und danach eine Checkliste.


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Kontextinformationen in digitaler Langzeitarchivierung. Digitales Ordnungssystem zwischen Geschäftsprozess und archivierter Information

Diplomand:   Christoph Müller
Referent:      Prof. Dr. Niklaus Stettler
Korreferent: Prof. Dr. Bernard Bekavac

 

Dekontextualisierung ist in der digitalen Schriftgutverwaltung ein grösseres Problem als in der Papierwelt. In Papierarchiven ist der Kontext ersichtlich aus Aufstellung und Verzeichnung. Der Standort einer Datei auf der Festplatte sagt dagegen nichts aus über den Entstehungszusammenhang. Der Kontext ist nur aus der „Verzeichnung“, den Metadaten ersichtlich. Die „Aufstellung“ im Erzeugersystem wird dabei bis anhin nicht aufbewahrt. Im Records Management bildet das Ordnungssystem (OS) vorzugsweise die Geschäftsprozesse ab. Dieses OS könnte dann auch die Zuordnung herstellen zwischen den Unterlagen, die in einem Geschäftsvorgang erzeugt werden und dem zugrundeliegenden Geschäftsprozess. In der Geschäftsprozessmodellierung sind dabei die für das Information Life Cycle Management (ILM) nötigen Eigenschaften für die Bewertung, Aussonderung und Aufbewahrung definiert. In einer formalisierten Form vorhanden, kann die Ordnungsstruktur zwischen verschiedenen Applikationen ausgetauscht werden und das ILM lässt sich automatisieren.
Die Leistung dieser Arbeit besteht darin, die Notwendigkeit eines archivierten digitalen OS aufzuzeigen und den weiteren Nutzen daraus für das automatisierte ILM auszuweisen.


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Virtuelle Unternehmen – Die Entwicklung von 1986 bis 2008

Diplomandin: Therese Müller
Referent:       Prof. Dr. Hans-Dieter Zimmermann
Korreferent:  Prof. Dr. Rüdiger Buchkremer

 

Unternehmen waren immer schon mit Strukturveränderungen und sich laufend wechselnden Rahmenbedingungen konfrontiert. Dabei hat sich als eine spezielle Kooperations- und Organisationsform die Virtuelle Unternehmung hervorgehoben.
Die vorliegende Arbeit soll die Entwicklung der Virtuellen Unternehmung anhand früherer und heutiger Literatur aufzeigen. Dazu werden Theorien und Modelle vergangener Zeit erläutert und den heutigen – vor allem technologischen – Ansätzen gegenübergestellt. Insbesondere spielen die wesentlichen Merkmale und Ausprägungen Virtueller Unternehmen eine Rolle, welche zu unterschiedlichen Vorstellungen einer Virtualisierung führen. Äussere Umwelteinflüsse tragen stets zu einer Veränderung der Virtuellen Unternehmen bei, besonders die der Informations- und Kommunikationstechnologien. Jene haben besonders in den letzten 22 Jahren einen enormen Fortschritt vollzogen und stellen heutzutage grosse Herausforderungen für die Virtuellen Unternehmen und deren Mitarbeiter dar. Die Einflüsse werden in einem Schlussteil mit ihren Stärken und Schwächen bewertet.


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Ein Konzept zum Aufbau eines elektronischen Firmenarchivs für Dokumente von abgeschlossenen Impfstoffstudien

Diplomand: Mario Piscazzi
Referent: Prof. Dr. Niklaus Stettler
Korreferent: Prof. Dr. Rüdiger Buchkremer

 

Mit dieser Diplomarbeit ist ein Konzept erarbeitet worden, wie in einem mittelgrossen Unternehmen der pharmazeutischen Industrie elektronisch vorhandene Dokumente von Impfstoffstudien langfristig archiviert werden können. Die Dokumente der Impfstoffstudien müssen zur Qualitätskontrolle bei einer Einführung ins Ausland, bei Haftpflichtfällen oder Patentstreitigkeiten vorgezeigt und somit eine bestimmte Frist aufbewahrt werden. Dafür müssen gesetzliche Grundlagen, in welchen die Aufbewahrungsdauer und die Authentizität der Dokumente geregelt sind, berücksichtigt werden.
In einem theoretischen Teil werden nach einem kurzen Überblick über Records Management Aspekte zur Hard- und Software zusammengefasst. Das OAIS-Referenzmodell, welches sich als Standard bei der elektronischen Langzeitarchivierung durchgesetzt hat, wird vorgestellt. Einen wichtigen Teil bildet die Frage zur authentischen Archivierung. Am Beispiel der Firma Crucell in Bern wird ein Umsetzungsvorschlag für die langfristige Archivierung von elektronischen Dokumenten von Impfstoffen präsentiert, unter Berücksichtigung der theoretischen Grundlagen.


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Wissenschaftskommunikation in der virtuellen Welt Second Life

Diplomand:   Andreas Rickenmann
Referent:      Dr. Rafael Ball
Korreferent: Prof. Dr. Rüdiger Buchkremer

 

In Prognosen wird dreidimensionalen virtuellen Welten zurzeit oft eine grosse Zukunft vorhergesagt, da sie es ermöglichen, Informationen auf neue Weise zu präsentieren und zu vermitteln, und dies mit dem Community-Konzept des Web 2.0 verknüpfen. Second Life ist das meistbeachtete dieser Produkte und wird von über 800'000 Menschen pro Monat besucht. Es ist gleichzeitig dasjenige, das seinen Bewohnern am meisten Gestaltungsfreiheit gewährt. So gibt es ihnen keine Spielgeschichte vor, die sie nachvollziehen müssen. Diese Faktoren machen es für Anwendungen der Wissenschaftskommunikation attraktiv. Diese Arbeit untersucht theoretische Überlegungen zu dieser Nutzung der Plattform, beleuchtet ihre Stärken und Schwächen in diesem Zusammenhang und betrachtet dann konkrete Orte und Aktivitäten in Second Life, an denen wissenschaftliche Inhalte kommuniziert werden, sowohl unter Fachleuten, zu Ausbildungszwecken als auch zum allgemeinen Publikum.


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Competitive Intelligence und Social Networking Sites: Möglichkeiten und Grenzen der Informationsrecherche

Diplomandin: Ursula Santschi
Referent:       Prof. Dr. Rüdiger Buchkremer
Korreferent:  Prof. Dr. Bernard Bekavac

 

Um strategische Wettbewerbsvorteile zu erzielen, ist eine Analyse des Unternehmensumfeldes wichtig. Competitive Intelligence CI beschreibt die systematische Recherche, Analyse und Bewertung der Wettbewerber, des Marktes und seiner Rahmenbedingungen. Mit dem Aufkommen von Web 2.0-Anwendungen sind in den letzten Jahren viele neue Informations- und Beziehungsnetzwerke entstanden. Diese Social Networking Sites SNS erleben zurzeit ein schnelles Wachstum.
In der Arbeit wird untersucht, in welchem Masse sich Social Networking Sites als neue Ressourcenquelle im Prozess der Competitive Intelligence nutzen lassen. Dazu werden in einem einführenden theoretischen Teil der Arbeit die Begriffe Competitive Intelligence und Social Networking Sites definiert und beschrieben. Anschliessend werden im Hauptteil der Arbeit die Funktionen von ausgewählten Social Networking Sites untersucht und auf ihre Eignung als Datenquelle für CI-relevante Informationen überprüft.


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Evaluation von Informationskompetenz: Lässt sich ein Informationskompetenzzuwachs messen? Eine systematische Evaluation von Messverfahren

Diplomandin:   Kirsten Scherer Auberson
Referent:         Prof. Dr. Bernard Bekavac
Korreferentin: Sonja Hierl

 

Informationskompetenz gewinnt zunehmend Anerkennung als wesentliche, erfolgsentscheidende Fähigkeit. Verschiedenste Organisationen benötigen daher, um effektive Fördermassnahmen zu planen, Messverfahren die den Stand der Informationskompetenz in sowohl Gruppen wie auch Einzelpersonen festhalten. Nach einer Untersuchung der verwendeten Standards der Informationskompetenz wird eine systematische Evaluation der State-Of-The-Art in dessen Messung vorgenommen. Näher untersucht werden dabei drei standardisierte Messverfahren: das „Information Skills Survey“ (ISS) des Australischen CAUL, der „Standardized Assessment of Information Library Skills“ (SAILS) der Kent State University in Ohio, sowie iSkills des Educational Testing Service (ETS). Es wird anschliessend untersucht, ob sich anhand dieser Verfahren nebst einfachen Punktmessungen auch eine Zuwachsmessung durchführen lässt, und was die Rahmenbedingungen dafür sind. Ein konkretes Konzept zur Zuwachsmessung wird schliesslich vorgestellt.


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Competitive Intelligence von Bibliotheken. Erarbeitet am Fünf-Kräfte-Modell von Michael Porter

Diplomandin:   Alexandra Schneider
Referent:         Prof. Dr. Rüdiger Buchkremer
Korreferentin: Gabi Schneider, M.A.

 

Competitive Intelligence bringt Unternehmen viele Vorteile. Bei richtiger Anwendung können wettbewerbsrelevante Informationen herausgefiltert und gewinnbringend für das eigene Unternehmen eingesetzt werden. Informationen sind für Firmen zu einer zunehmend wichtigeren Ressource geworden für den Leistungserstellungsprozess und den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit. Deshalb bedienen sich viele Unternehmen der unterschiedlichen Analysemethoden, um ihr externes Umfeld nicht aus den Augen zu verlieren. Die Arbeit setzt sich aus zwei wesentlichen Teilen zusammen. Im ersten Teil werden die Themenblöcke Competitive Intelligence und das Fünf-Kräfte-Modell von Porter erläutert und in einem zweiten Schritt auf die gesamtschweizerische Bibliothekslandschaft projiziert. Es wird die Branchenstruktur des bibliothekarischen Umfeldes allgemein aufgezeigt und die Beziehungen zwischen den fünf Triebkräften erläutert. Im zweiten Teil wird auf die empirischen Ergebnisse der schweizweiten Online-Befragung eingegangen.


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Die Rolle der Herausgeber von wissenschaftlichen Zeitschriften im STM-Bereich

Diplomandin: Adriana Sikora
Referent:       Dr. Rafael Ball
Korreferent:  Prof. Dr. Robert Barth

 

Gegenstand dieser Diplomarbeit ist die Rolle der Herausgeber von STM-Zeitschriften, mit dem Ziel die Situation der Herausgeber in der Wissenschaftskommunikation näher zu beleuchten. Diese Arbeit setzt sich aus zwei Hauptteilen zusammen. Im theoretischen Teil dieser Arbeit werden STM-Zeitschriften, die Herausgeber selber, der Manuskriptfluss und die Sicht der Verlage auf deren Zusammenarbeit mit den Herausgebern näher analysiert. Im praktischen Teil der Arbeit wurden durch einen Fragebogen nähere Informationen zu den Bereichen Tätigkeiten, Motivation, Arbeit mit dem Verlag und die Einschätzung der Zukunft der Herausgeber eingeholt. Aus dieser Untersuchung konnten 30 Antworten der Herausgeber ausgewertet werden. Dabei sind auch Bereiche sichtbar geworden, in welchen die Herausgeber unzufrieden sind und die von ihnen als optimierungfähig eingestuft wurden. Aus diesen Ergebnissen wird dann auf die zentrale Frage eingegangen, wie die Herausgeber in der Wissenschaftskommunikation positioniert sind.


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Einsatz von Competitive Intelligence in Schweizer Spitälern

Diplomandin:   Michaela Spiess
Referent:         Prof. Dr. Rüdiger Buchkremer
Korreferentin: Sonja Hierl

 

Möglichst aktuelle Kenntnisse über Mitbewerber und Märkte sind bedeutende Grundlagen für strategische Managemententscheidungen. Steigende Kosten im Gesundheitswesen und damit verbundener Kostendruck fördern den Wettbewerbsgedanken in den Krankenhäusern. Um das eigene Unternehmen optimal im Spitalmarkt zu positionieren, gewinnt die Methode Competitive Intelligence an Bedeutung. Inwiefern dabei systematische Ansätze angewandt werden und wie die Spitäler ihre Informationen generieren, ist bisher in der Schweiz weitgehend unerforscht.
In einem ersten Schritt werden theoretische Grundlagen erarbeitet, bevor im zweiten Teil eine Darstellung der schweizerischen Spitallandschaft folgt. Darin wird die Struktur des Spitalmarkts nach dem Fünf-Kräfte-Modell von Porter analysiert. Im dritten Teil werden Competitive Intelligence Aktivitäten in Spitälern mit Hilfe von einundzwanzig telefonisch geführten Experteninterviews untersucht. Es wird auch der Frage nachgegangen, ob Privatkliniken mehr Wettbewerbsaktivitäten aufweisen als öffentliche Spitäler.


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Musik 2.0

Diplomand:  Jan Stutzmann

Referent:     Prof. Dr. Rüdiger Buchkremer

Korreferent: Ditti Brook

 

Die vorliegende Arbeit versucht zu beantworten, was unter Musik 2.0 verstanden werden muss und wie diese konkret auf die Wertschöpfung der Musikwirtschaft einwirkt. Die Entwicklung der traditionellen Wertschöpfungskette über den Strukturwandel bis hin zu Musik 2.0 soll nachgezeichnet werden. Die Konsequenzen von Musik 2.0 auf die Wertschöpfung der Musikwirtschaft sollen anhand ausgewählter Aspekte vertieft werden. Damit wird ein Beitrag zur aktuellen Web 2.0-Forschung geleistet.


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Recherchestrategien im Internet – Systematische Vorgehensweisen bei der Suche im Internet dargestellt anhand ausgewählter Use Cases

Diplomandin:   Laura Tobler
Referent:         Prof. Dr. Bernard Bekavac
Korreferentin: Sonja Hierl
 
Viele Internetnutzer schöpfen die Möglichkeiten der Suchmaschinen nur minimal aus. Mit einfachen Anfragen und der Betrachtung nur der ersten zurückgegebenen Suchresultate, versuchen sie die gewünschten Informationen im Internet zu finden. Use Cases sollen nun helfen, komplexere Suchanfragen zu stellen, systematische Vorgehensweisen bei einer Suche im Internet zu entwickeln und neue Wege zu entdecken. Vor allem durch ein verstärktes Anwenden unterschiedlicher Suchoptionen, exemplarisch anhand von Google, soll die Nutzergruppe erkennen, wie sie zu besseren Resultaten gelangen kann. Um die Use Cases möglichst praxisnah für die Nutzer zu gestalten, werden sowohl deren Informationsverhalten, wie auch ihre typischen Informationsbedürfnisse untersucht. Eine schematische Anleitung unterstützt die systematische Recherche mit den Use Cases. Dieses Schema kann sowohl in Lern- wie auch Lehrprozessen eingesetzt werden.


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„Open Innovation in libraries“ und die Umsetzung in der Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich

Diplomand:   Peter Waldvogel
Referent:      Dr. Raphael Ball
Korreferent: Prof. Dr. Rüdiger Buchkremer
Partner:        Zentralbibliothek am Forschungszentrum Jülich

 

Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit ist Umsetzung eines Open-Innovation-Projekts in der Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich und dessen methodische Bewertung aufgrund einer systematisch erarbeiteten Theorie zu Open Innovation. Die Zentralbibliothek entwickelt ein Fachportal für die Energieforschung am Forschungszentrum Jülich. Bestehende Produkte sollen im Sinne einer hybriden Wertschöpfung zu einem zielgruppenspezifischen Leistungspaket gebündelt werden. Das Projekt wird als Outside-In-Prozess durchgeführt unter Einbindung der Nutzer in die Innovationsfrühphase. Als Verfahren wird die Lead-User-Methode ausgewählt. Der Transfer des Anwenderwissens und die Generierung neuer Ideen zur Entwicklung innovativer Lösungsansätze für das Portalkonzept erfolgt durch ein Brainstorming am Lead-User-Workshop. Mit der Auswertung der Konzeptentwicklung werden die Faktoren identifiziert, welche den Lead-User-Prozess massgeblich prägten und wird die generelle Eignung der Lead-User-Methode für Projekte in Forschungsbibliotheken untersucht.


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Informations- und Medienkompetenz. Ein harmonischer Zweiklang?

Diplomand:   Daniel Wüthrich
Referentin:   Sonja Hierl
Korreferent: Prof. Dr. Robert Barth

 

In der einschlägigen Literatur werden die beiden Begriffe Informations- und Medienkompetenz häufig als Synonym bzw. scheinbar willkürlich gemeinsam in einem Atemzug verwendet. Die Abgrenzung der zwei Kompetenzen sowie die Ermittlung von Gemeinsamkeiten respektive Unterschieden und der Interdependenzen stehen im Mittelpunkt der Arbeit. Dabei werden auch etwaige Ungenauigkeiten im Umgang mit den Begrifflichkeiten aufgezeigt. Anhand bestehender Modelle und Konzepten aus dem Bereich sowohl der Informations- als auch der Medienkompetenz soll ein Zwillingsmodell adaptiert werden, welches Elemente beider Kompetenzen vereinigt. Es wird der Frage nachgegangen, ob sich Konzepte der Medienkompetenz auf Stufenmodelle analog zu jenen der Informationskompetenz herunterbrechen lassen. Im Weiteren wird die erfolgreiche Implementierung von Konzepten zur Förderung beider Kompetenzen im Hochschulbereich (aus Sicht einer wissenschaftlichen Bibliothek) vorgestellt.


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http://www.htwchur.ch/index.php?id=2112